Schlosstheater
Aoi Trio:
Kosuke Akimoto (Klavier)
Kyoko Ogawa (Violine)
Yu Ito (Violoncello)
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1
„Geistertrio“
Toru Takemitsu: Between Tides (1993)
Dmitri Schostakovitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 67
Nur fünfmal in der Geschichte des ARD-Wettbewerbs vergab die Jury bisher einen ersten Preis für Klaviertrios. 2018 erspielte sich das Aoi Trio diese begehrte Auszeichnung und legte damit einen atemberaubenden Start seiner internationalen Karriere hin.
Gegründet wurde das Aoi Trio 2016 an der Musikhochschule Tokio und absolvierte die renommierte Kammermusik-Akademie der Suntory Hall, des wichtigsten Konzerthauses des Landes. Nach dem Sieg beim ARD-Wettbewerb setzte das Ensemble sein Studium bei Dirk Mommertz (Fauré Quartett) an der Hochschule für Musik und Theater München fort.
Nach dem erfolgreichen Konzert zur Feier des Sieges beim Wettbewerb in der Suntory Hall trat das Ensemble weltweit in führenden Konzerthallen auf, darunter die Toppan Hall, Kioi Hall, Philia Hall, Biwako Hall, Izumi Hall sowie in Städten wie München, Bayreuth, Baden-Baden, Köln, Hamburg, und in Ländern wie Italien, Frankreich und Tschechien. Eine langjährige Partnerschaft verbindet sie mit der Suntory Hall und der Kioi Hall in Tokio. 2021 spielte das Ensemble das Triple-Konzert von Beethoven mit dem Sapporo Symphony Orchestra und das Triple-Konzert von Casella mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra. 2023 trat das Trio mit dem Orchester Ensemble Kanazawa in den Städten Kanazawa, Nagoya und Osaka auf und erhielt überall hohe Anerkennung für seine Darbietung von Beethovens Triple-Konzert. Im Zeitraum von Januar bis Februar 2024 wurde es zum Singapore Chamber Music Festival eingeladen, 2025 fand eine Hawaii-Tournee statt. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagieren sich die Musiker in der Ausbildung der nächsten Generation von Musikern bei Kammermusik-Meisterkursen.
Das AOI Trio hat inzwischen zahlreiche Alben. veröffentlicht mit Trios von Haydn, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy, Beethoven, Dvorak, Chopin, Martinu und Schumann, die von der Kritik sehr gelobt wurden. Sie erhielten den Aoyama Music Award, den Nippon Steel Music Award, den Hotel Okura Music Award und den Music Pen Club Award.
„AOI“ bezieht sich auf die Anfangsbuchstaben der Familiennamen der Mitglieder des Trios. Zugleich ist es der Name einer Blume in der japanischen Sprache, die in Europa allgemein als Stockmalve bekannt ist und die „Hoffnung“ oder „Fruchtbarkeit“ symbolisiert.