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Beschreibung

Die Liebesbeziehung zwischen Luise und Ferdinand ist in Gefahr. Dessen Vater, Präsident Walter, der durch Korruption sein Amt erreicht hat, will seine Machtposition am Hof durch die Hochzeit des Sohnes mit Lady Milford, einer Mätresse des Herrschers, stärken. Mit Sekretär Wurm setzt er eine Hofkabale (eine Intrige) in Gang. Durch Machtmissbrauch und Erpressung gelingt es ihm, Misstrauen zwischen den Liebenden zu säen.

Schiller verhandelt das Thema des bürgerlichen Trauerspiels schlechthin: das Streben des Bürgertums nach Emanzipation vom Feudaladel. Ursachen für die Unfreiheit der zu Selbstbewusstsein gelangenden Klasse liegen in Schillers Darstellung auch im strengen moralischen Wertesystem des Bürgertums begründet, wie es durch Luises Vater vertreten wird. Die Befangenheit durch Werte, Zwänge und Machtgefälle, aber auch durch Sehnsüchte und Wünsche, bringt Schiller mit seinen Figuren, vom Präsidenten bis Luise, zur Sprache. In einer Welt, in der Lügen und Schein – auch bewusst in die Welt gesetzte Falschnachrichten – dominieren, erzählt Schiller von der Gefahr für den Menschen, die eigene Unfreiheit mitzutragen oder sogar selbst zu verschulden.

 

Premiere: 21.09.2018 | Schlosstheater

Besetzung

Präsident von Walter, am Hof eines deutschen Fürsten
Hussam Nimr
Ferdinand, sein Sohn
Alex Friedland
Hofmarschall von Kalb
Felix Lüke
Lady Milford, Favoritin des Fürsten
Marie Sophie Schmidt
Wurm, Haussekretär des Präsidenten
Niklas Hugendick
Miller, Stadtmusikant
Johann Schibli
Luise, dessen Tochter
Zora Fröhlich
Regie
Nina Mattenklotz
Bühne und Kostüm
Lena Hiebel
Musik
Tobias Gronau
Dramaturgie
Mona vom Dahl
Regieassistenz
Eike Brand

 

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