1. Abonnementskonzert - 16.09.19

JUNGE DEUTSCHE PHILHARMONIE, Ltg. Jonathan Nott, JACK QUARTET

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Beschreibung

JUNGE DEUTSCHE PHILHARMONIE
Leitung: Jonathan Nott

JACK QUARTET
Christopher Otto - Violine
Austin Wulliman - Violine
John Pickford Richards - Viola
Jay Campbell - Violoncello

 

"Endzeit"
- Helmut Lachenmann: Tanzsuite mit Deutschlandlied für Streichquartett und Sinfonieorchester
- Richard Strauss: Ein Heldenleben op. 40

 

Gerade dem Bundesjugendorchester entwachsen, gründete 1974 eine Gruppe innovativer Musikerinnen und Musiker ein Nachfolgeorchester: Die Junge Deutsche Philharmonie. Sie versammelt heute die besten Studierenden deutschsprachiger Musikhochschulen und formt sie, nach bestandenem Probespiel, zu einem Klangkörper mit höchsten künstlerischen Ansprüchen. Neben dem großen sinfonischen Repertoire bilden die zeitgenössische Musik und die historische Aufführungspraxis weitere inhaltliche Schwerpunkte. Zum demokratisch strukturierten Orchester gehört das Engagement der Mitglieder in Gremien. Durch Vorstandsarbeit,  Programmplanung, Horizont erweiternde Workshops oder Projekte der Musikvermittlung führt der Ausbildungsanspruch über das Orchesterspiel hinaus. Damit stellt die Junge Deutsche Philharmonie ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Studium an den Musikhochschulen und dem Berufsleben dar. Die Orchestermitglieder im Alter von 18 bis 28 Jahren kommen mehrmals jährlich zu konzentrierten Probenphasen mit anschließenden internationalen Konzerttourneen und Gastspielen zusammen. Mit dem biennalen Format FREISPIEL setzt die Junge Deutsche Philharmonie seit 2008 zudem Akzente mit spartenübergreifenden, teils experimentellen Veranstaltungsformaten.


Die Junge Deutsche Philharmonie arbeitet regelmäßig mit international renommierten Künstler*innen zusammen. Seit 2014 ist Jonathan Nott Erster Dirigent und Künstlerischer Berater; er wurde nach einem ersten gemeinsamen Mahler-Projekt im Frühjahr 2013 vom Orchester verpflichtet. Jonathan Nott ist zudem Musikdirektor des Tokyo Symphony Orchestra. 2017 trat er die Position des Chefdirigenten und Musikdirektors beim Orchestre de la Suisse Romande an. Außerdem ist er regelmäßig Gastdirigent bei weltweit führenden Orchestern. Für seine Arbeit als Chefdirigent bei den Bamberger Synphonikern in den Jahren 2000 bis 2016 erntete Nott hohe Anerkennung.  Jonathan Nott ist eine Inspiration für junge Musiker*innen. Seit 2014 findet einmal im Jahr ein gemeinsames Projekt mit der Jungen Deutschen Philharmonie statt. Sein Engagement für die Arbeit mit jungen Musiker*innen zeigt sich auch in seiner Zusammenarbeit mit dem Gustav Mahler Jugendorchester. Er hat mit den Berliner Philharmonikern das gesamte Orchesterwerk György Ligits aufgenommen. Mit den Bamberger Symphonikern veröffentlichte er Werke von Mahler, Bruckner, Schubert und Strawinsky. Die Aufnahme von Mahlers Sinfonie Nr.9 wurde mit dem Midem Award für die beste sinfonische Aufnahme ausgezeichnet. Eine CD mit Auszügen aus Wagners „Ring“ mit den Bamberger Symphonikern und Klaus Florian Vogt erschien 2013.


Das JACK Quartet ist „das erste Quartett für zeitgenössische Musik, das makellose Musik mit intellektueller Grausamkeit und einem Gefühl der Selbstsicherheit verbindet“ (Washington Post). „Sie sind ein musikalisches Instrument der Wahl für die nächsten großen Komponisten, die unter uns laufen.“ (Toronto Star)
Der Schwerpunkt des Quartetts liegt auf neuen Werken. Sie arbeiten mit dem Komponisten John Luther Adams, Chaya Czernowin, Simon Steen-Andersen, Caroline Shaw, Helmut Lachenmann, Steve Reich, Matthias Pintscher und John Zorn zusammen. Bei den jüngsten Premieren gab es Stücke von Derek Bermel, Cenk Ergün, Roger Reynolds, Toby Twining und Georg Friedrich Haas. JACK ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Aufführung, Inbetriebnahme und Verbreitung neuer Streichquartettmusik widmet. Das Quartett unterrichtet jeden Sommer zwei Wochen lang bei „New Music on the Point“, einem zeitgenössischen Kammermusikfestival in Vermont für junge Interpreten und Komponisten. JACK unterhält langjährige Beziehungen zum Residency-Programm des University of Iowa String Quartet, wo es jedes Jahr mit Student*innen zusammenarbeitet, und dem Boston University College for New Music, in dem sie jedes Semester besuchen. Darüber hinaus geht das Quartett regelmäßig in Schulen und in die Columbia University, die Havard University, die New York University, die Princeton University, die Stanford University und die University of Washington.

 

 

 

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