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Beschreibung

Kunst in feiner Gesellschaft – 1958 nimmt der damals 55-jährige Maler Mark Rothko den Auftrag des seinerzeit weltgrößten Spirituosenherstellers Seagram an, eine Serie von Bildern für ein Luxusrestaurant zu malen. Dafür soll er das höchste Honorar erhalten, das je einem Maler gezahlt wurde. Rothko, der Entwickler des Abstrakten Expressionismus, ist auf dem Höhepunkt seines Ruhmes. Er heuert den jungen Kunststudenten Ken als Assistent an. Dieser ist selbst Maler, neugierig und ehrlich an Rothkos Arbeit interessiert. Er stößt auf einen widerborstigen, egozentrischen Künstler mit eigenwilligem und eigenbrötlerischem Blick auf die Kunstwelt und das Leben.
In fünf Szenen zeichnet John Logan kleine Ausschnitte der dreijährigen Arbeitsbeziehung der beiden so unterschiedlichen Männer. In psychologisch präzisen Porträts zeigt er, wie Lehrer und Schüler sich aneinander aufreiben und voneinander lernen, bis Ken eines Tages aufs Ganze geht und dem Älteren schonungslos sagt, was er wirklich denkt. Sie streiten über alte Meister und die neue Pop Art, die mit Warhol und Lichtenstein gerade Einzug in der Kunstwelt hält, sie diskutieren über das Apollinische und das Dionysische, über die Käuflichkeit von Kunst.


Dieses anrührende Stück entspinnt ein Wortgefecht über die großen Themen Kunst, Leben und Tod. Und ist dabei flirrend wie Rothkos Bilder selber.

 

Premiere: 25.10.2019
Dauer: ca. 1:10 h

Besetzung

Mark Rothko
Hussam Nimr
Ken
Felix Lüke
Regie
Uwe Dreysel
Ausstattung
Birgit Bott
Dramaturgie
Matthias Schubert

 

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