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Beschreibung

Gerüchte durchfliegen das winterliche Wien des beginnenden 19. Jahrhunderts. In den Kaffeehäusern, in der Oper, am Hof und in der Gosse gibt es nur ein Thema: Antonio Salieri. Sein ganzes Leben hat der Mann der Musik gewidmet. Unter Kaiser Joseph II. ist er zum gefeierten Hofkapellmeister aufgestiegen und doch stets die Tugend in Person geblieben. Plötzlich aber deuten alle Finger auf ihn. Kann dieser Antonio Salieri, so wie er es von sich behauptet, der Mörder Mozarts sein? Oder ist der Herr auf seine alten Tage verrückt geworden? Am Beispiel der beiden Komponisten und Rivalen legt AMADEUS den Unterschied zwischen bloßem Talent und wahrem Genie offen. Das Stück, mit allen Vorzügen des „Well-made-Play“ ausgestattet, ist Psycho-Drama und Kriminalgeschichte in einem. Dass es Shaffer dabei mit der historischen Wahrheit nicht so genau nimmt, tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Im Gegenteil!


Zusätzliche Attraktivität gewinnt der Stoff im spätbarocken Ambiente des Schlosstheaters. Seinen erst vor einigen Jahren wieder hergestellten Charakter erhielt der Saal ursprünglich im Jahre 1772 und damit zu einer Zeit, in der sich der jugendliche Mozart erste musikalische Meriten erwarb.

 

Premiere: 14.02.2020

Dauer des Stücks: ca. 2:35 h inkl. Pause

 

 

Pressestimmen:

 

Die Cellesche Zeitung jubelt: „Minutenlange Ovationen im Stehen, immer wieder Szenenapplaus - ein begeistertes Publikum für eine wahrhaft begeisternde Inszenierung: Mit dieser Premiere des von Peter Shaffer geschriebenen Stücks AMADEUS ist dem Celler Schlosstheater tatsächlich ein bemerkenswerter künstlerischer und kunstvoller Rundumschlag gelungen. Die vollständige Kritik von Doris Hennies finden Sie hier.

 

Celleheute meint: „Regisseur Andreas Döring hat Szenen komponiert, die diese Geschichte schlüssig und aussdrucksstark erzählen. Ein hervorragendes Bühnenbild und ebensolche Kostüme - beides von Martin Käser - sowie zuletzt die Untermalung mit „göttlichen“ Klängen unter der Regie von Tiana Kruskic verschmelzen zu einer Einheit mit dem tieftraurigem Geschehen.“ Die vollständige Kritik von Anke Schlicht finden Sie hier.

Besetzung

Antonio Salieri
Dirk Böther
Wolfgang Amadeus Mozart / Kapellmeister Bonno / Ventiello
Fridtjof Bundel
Constanze Weber / Diener beim Kaiser / Kammerzofe / Tänzerin / Venticella
Nora Di Fausto
1. Venticella / Katharina Cavalieri / Königin der Nacht / Tänzerin / Joseph II.
Anne Diemer
Graf Johann Kilian von Strack / Salieris Dienser / Schikaneder / Figaro / Tänzer / Venticello
Thomas Wenzel
Graf Franz Orsini-Rosenberg / Salieris Konditor / Sarastro / Venticello
Johann Schibli
Baron Gottfried van Swieten / Majordormus / Teresa Salieri / Cherubim
Fehmi Göklü
Regie
Andreas Döring
Bühne und Kostüm
Martin Käser
Musikalische Einrichtung
Tiana Kruškić
Dramaturgie
Karima Wolter

 

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