KAMMERMUSIKRING - 6. Konzert

VILDE FRANG - Violine, MICHAIL LIFITS - Klavier

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Beschreibung

Programm:

Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier G-dur op. 78

Franz Schubert: Fantasie für Violine und Klavier C-dur D 934

Béla Bartók: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 op. 21

 

Vilde Frang hat sich durch ihr fundiertes musikalisches Können und den außergewöhnlich lyrischen Klang ihres Spiels zu einer der führenden und individuellsten unter den jungen Geigerinnen entwickelt. Bereits mit zwölf Jahren engagierte Mariss Jansons die 1986 in Norwegen geborene Geigerin für ihr Debüt mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Sie studierte unter anderem am Barratt Due Musikinstitut in Oslo, bei Kolja Blacher an der Musikhoch-schule in Hamburg und bei Ana Chumachenko an der Kronberg Akademie und in München. 2007 war sie als Gewinnerin eines Stipendiums des Borletti-Buitoni Trusts Schülerin von Mitsuko Uchida und von 2003 bis 2009 Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter-Stiftung. 2012 wurde sie mit dem „Young Artists Award“ des Credit Suisse ausgezeichnet, woraufhin sie ihr Debüt mit den Wiener Phil-harmonikern unter Bernard Haitink beim Luzern-Festival gab.

2016 spielte Vilde Frang erstmals mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle im Rahmen des Europakonzerts des Orchesters. Im selben Jahr war sie Artist in Residence bei den Festspielen Mecklenburg-Vor-pommern. Inzwischen ist sie bei führenden Orchestern zu Gast, u. a. dem Philharmonia Orchestra London, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorches-ter des Bayerischen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Los Angeles Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, den Stockholmer Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Orchester der Elbphilharmonie. Ihre Partner als Dirigenten waren u. a. Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Vladimir Ashkenazy, Mariss Jansons, Ivan Fischer, Vladimir Jurowski, Daniel Harding, Valery Gergiev, David Zinman, Leonard Slatkin, Neeme Järvi, Paavo Järvi, Esa-Pekka Salonen und Yuri Temirkanov.

Als begeisterte Kammermusikerin ist Vilde Frang regelmäßig bei den Festivals von Salzburg, Verbier und Luzern, den London Proms, dem Rheingau-Musikfestival, in Lockenhaus und dem Prague Spring Music Festival zu hören. Sie tritt in der New Yorker Carnegie Hall, dem Amsterdamer Concertgebouw, dem Wiener Musikverein, der Philharmonie Berlin, der Wigmore Hall in London und der Tonhalle Zürich auf.

Die Aufnahmen Vilde Frangs haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Edison Klassik Award, den Classic BRIT Award, den Diapason d’Or, den Deutschen Schallplattenpreis und den Echo Klassik Award. Außerdem erhielt sie den Gramophone Award für ihre Aufnahme der Violinkonzerte von Korngold und Brit-ten.

Vilde Frang spielt auf einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume von 1866.

 

Michail Lifits wurde 1982 in Taschkent (Usbekistan) geboren, siedelte als 16-jähriger nach Deutsch-land über und lebt seitdem in Hannover. An der dortigen Hochschule für Musik und Theater studierte er in den Meisterklassen von Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke. Prägende Einflüsse erhielt er darüber hinaus im Aufbaustudiengang bei Boris Petrushansky an der Internationalen Klavierakademie Incontri col Maestro in Imola (Italien). Seit 2014 ist Michail Lifits „Steinway Artist“.

Den Gewinner des 57. Internationalen Klavierwettbewerbs „Ferrucio Busoni“ führten zahlreiche Konzerte unter anderem in die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York, die Wigmore Hall in London, die Philharmonie Berlin, den Herkulessaal und die Philharmonie in München, die Laeiszhalle Hamburg, die Sala Verdi in Mailand, die Tonhalle Zürich, das Concertgebouw Amsterdam und das Palais des Beaux Arts in Brüssel. Als Solist gastierte Michail Lifits mit vielen renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Residenzorchester Den Haag, den Moscow Soloists unter Yuri Bashmet, dem Orchestra des Teatro Verdi di Trieste, dem Órchestre International de Genéve, dem Orchestra Sinfonica Siciliana di Palermo, den Münchener Symphonikern und dem Münchener Kammerorchester.

Michail Lifits ist ein gern gesehener Gast auf namhaften internationa-len Festivals. Hierzu zählen z. B. das  Verbier-Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Rheingau-Musikfestival, das Festival Pianistico Internazionale di Brescia e Bergamo, das Annecy Festival, der Kissinger Sommer, das Klavier-Festival Ruhr, die Schwetzinger SWR-Festspiele, das Bergen International Festival, das  Menuhin Festival Gstaad und die BBC Proms.

Neben seiner umfangreichen solistischen Tätigkeit ist Michail Lifits ein ebenso leidenschaftlicher wie gefragter Kammermusiker. Er musiziert regelmäßig zusammen mit herausragenden Künstlern wie Vilde Frang, Nicolas Altstaedt, Steven Isserlis, Marie-Elisabeth Hecker, Veronika Eberle, Alexandra Conunova und Nils Mönkemeyer. Seine 2012 erschiene-ne Debüt-CD mit Klaviermusik von Mozart erhielt ausnahmslos hervor-ragende Besprechungen und wurde von mehreren Klassikmagazinen und Radiosendern als „CD des Monats“ ausgezeichnet. Anfang 2015 wurde seine zweite Aufnahme mit Klavier-sonaten von Schubert veröffentlicht, die den Auftakt seiner Gesamteinspielung des Klavierwerks von Schubert bildet. Lifits´neue CD, die Préludes op. 34 und das Quintett op. 57  von Schostakowitsch, wurde im April 2017 veröffentlicht; auch sie löste so-wohl beim Fachpublikum als auch bei zahlreichen Journalisten begeisterte Reaktionen aus.

 

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