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Beschreibung

Was tun, wenn alles vor die Hunde geht? Berlin Ende der 1920er Jahre: Die Weltwirtschaftskrise bestimmt das Leben in der Stadt, die NSDAP ist auf dem Vormarsch, die Weimarer Republik in den letzten Zügen, auf den Straßen mehren sich gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Gruppen.

 

Fabian, 32, promovierter Germanist, schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und stürzt sich mit seinem Freund Labude ins aufgeheizte Berliner Nachtleben. Aus seiner Perspektive beschreibt Kästner die Sinn- und Haltungssuche zweier junger Männer angesichts einer Gesellschaft am Abgrund. Labude glaubt an die Veränderbarkeit der Welt und an die Kraft der Vernunft; Fabian ist ironisch distanzierter Beobachter.

 

Kästners satirischer Großstadtroman – bei seinem Erscheinen 1931 ein Verkaufsschlager und 1933 von den Nazis verbrannt – beschreibt beklemmend pointiert gesellschaftliche Entwicklungen, die sich auch heute beobachten lassen. Kästner schreibt über sich: „Er wollte vor dem Abgrund warnen, dem sich Deutschland und damit Europa näherten! Er wollte (…) mit allen Mitteln in letzter Minute Gehör und Besinnung erzwingen.“

 

Premiere: 30.03.2019 | HALLE 19

Dauer: ca. 1:50 h (ohne Pause

 

Pressestimmen:

 

Die Cellesche Zeitung meint: "Ein in sich schlüssiger und sehenswerter Abend, bei dem das kästnersche Original neu beleuchtet wird." Die vollständige Premierenkritik von Reinald Hanke finden Sie hier.

 

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schreibt: "Eindringlich und verstörend. Ein 'Babylon Berlin' made in Celle." Die vollständige Premierenkritik von Heinrich Thies finden Sie hier.

 

Besetzung

Fabian
Alex Friedland
Labude et al.
Gintas Jocius
Cornelia et al.
Stefanie Winner
Justizrat et al.
Jürgen Kaczmarek
Fischer et al.
Hussam Nimr
Irene Moll et al.
Tanja Kübler
Regie
Paul Schwesig
Bühne
Paul Schwesig
Annika Lohmann
Kostüm
Annika Lohmann
Musik
Jonas Meyer
Dramaturgie
Mona vom Dahl
Regieassistenz
Simon Klösener
Live-Kamera
Simon Klösener
Regiehospitanz
Eva Borcherding

 

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