Beschreibung

Willy Lomans einst florierender Job als Handlungsreisender läuft schon längst auf Sparflamme. Kaum können die laufenden Raten für Haus und Leben beglichen werden. Sohn Happy verspricht seinen großen Durchbruch für kommende Tage. Sohn Biff reist rastlos durch das Land, von Job zu Job. Als er eines Tages wieder zu Hause auftaucht, kommt es zur Abrechnung mit seinem Vater und dessen überzogenen Erfolgsträumereien, die er seinen Söhnen eingeimpft hat. Und Willy Loman weiß, wie seine Lebensversicherung den größten Betrag abwirft …

 

Arthur Millers Entlarvung des „american dream“ als falschen Traum, der den Blick auf das eigene Leben verstellen kann, zeigt seit der Uraufführung 1949 einen nicht wegzudiskutierenden Aspekt unserer sich über Erfolg und Profit definierenden Gesellschaftsformen. Mit psychologisch präzisen Charakterstudien zeichnet Miller, in Überblendungen und Zeitsprüngen, den Weg nach, an dessen Ende die Lomans angekommen sind.

 

Jürgen Kaczmarek wird in seiner letzten Saison als festes Ensemblemitglied des Schlosstheaters Celle in der Rolle des Willy Loman zu erleben sein. Ihm gebührt auch die letzte Vorstellung der Saison mit anschließender Feier.

 

Premiere: 25.01.2019 | Schlosstheater

Dauer: ca. 2:40 h (inkl. eine Pause)

Einführung: 30 Min. vor Vorstellungsbeginn (Raum 141, Foyer-Ebene)

 

Pressestimmen:

 

Die Cellesche Zeitung meint: "Regisseur Martin Kindervater und Bühnenbildnerin Anne Manss setzen das Stück eigenwillig, aber überzeugend um (...) Das sah auch das Premierenpublikum so. Es gab minutenlange stehende Ovationen am Ende. Und die hatten sich Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildnerin und Dramaturgin mehr als verdient." Die vollständige Premierenkritik von Jürgen Poestges finden Sie hier.

 

 

Besetzung

Willy Loman
Jürgen Kaczmarek
Linda
Tanja Kübler
Biff
Felix Lüke
Happy, Bernard
Niklas Hugendick
Die Frau, Wagner, Ms. Forsythe
Zora Fröhlich
Charley, Stanley
Andreas Torwesten
Regie
Martin Kindervater
Bühne und Kostüm
Anne Manss
Dramaturgie
Mona vom Dahl
Regieassistenz
Sebastian Richter

 

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