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Beschreibung

Joel Link – Violine

Bryan Lee – Violine

Milena Pajaro-van de Stadt – Viola

Camden Shaw - Violoncello

 

William Grant Still: Lyric Quartet (1960)

Joseph Haydn: Quartett Es-Dur, op. 33 Nr. 2 „The Joke“

Antonín Dvorák: Quartett Nr. 10 Es-Dur, op. 51

 

Das Dover Quartet gilt als eines der bemerkenswertesten jungen Streichquartette unserer Tage. Die Musiker, die sich bereits mit 19 Jahren zusammenschlossen, gewannen 2010 den Fischoff Wettbewerb, wurden beim Internationalen Wettbewerb der Wigmore Hall in London ausgezeichnet und konnten 2013 den Internationalen Wettbewerb im kanadischen Banff für sich entscheiden. Die Banff-Siegertournee wurde für das Ensemble zu einem phänomenalen Erfolg - in Berlin, Düsseldorf, Bremen, Nürnberg, Meran und Hamburg waren Presse und Veranstalter restlos begeistert. 

 

Die Mitglieder des Dover Quartets lernten sich 2008 am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen. Die musikalischen Wurzeln des Quartetts sind in der Tradition der Vermeer und Guarneri Quartette zu finden, aber der jugendliche Enthusiasmus und die musikalische Virtuosität der Gruppe suchen ihresgleichen. The Strad schrieb, dass das Dover Quartet „sich innerhalb der jungen Quartettszene längst durch seine außergewöhnliche interpretatorische Reife, seine klangliche Vollkommenheit und sein spannendes Zusammenspiel hervorhebt.“ Alle Mitglieder des Quartetts sind ebenfalls gefragte Solisten und konzertierten bereits mit renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Tokyo Philharmonic, Kansas City Symphony und BBC Concert Orchestra. In den vergangenen Saisons gab das Dover Quartet zahlreiche Konzerte in den USA, Kanada, Südamerika und Australien, darunter Gastspiele im Kennedy Center Washington und der Carnegie Hall in New York. In Europa war das Ensemble in der Wigmore Hall London, bei der Biennale in Paris, der Philharmonie Köln, dem Concertgebouw Amsterdam, in München, Salzburg, Genf, Berlin, Frankfurt, Innsbruck, München, Brüssel, auf Schloss Esterházy, beim Kultursommer Nordhessen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Rheingau Musik Festival, bei den Klosterkonzerten Maulbronn und bei den Dresdner Musikfestspielen zu erleben. 2019 gestaltete das Dover Quartet für die Pianisten Emanuel Ax und Leon Fleisher u.a. in New York und London Geburtstagskonzerte. In der Saison 2019/2020 führten Einladungen das Quartett u.a. in die Wigmore Hall London, in die Elbphilharmonie Hamburg sowie nach Paris, Basel, Amsterdam, Genf und Badenweiler. Einer ihrer Partner war dabei Edgar Meyer. Highlights im Konzertkalender der nächsten Saison sind Konzerte in Prag, Essen, der Schubertiade (Oktett mit dem Pavel Haas Quartet), München, London und Schwetzingen.

Nach der Debut-CD des Dover Quartets mit den Quartetten KV 589 und 590 sowie dem Streichquintett KV 406 von Mozart – eine Hommage an die erste Aufnahme des Guarneri Quartetts – folgte die Einspielung „Voices of Defiance“ mit Quartetten von Viktor Ullmann, Dmitri Schostakowitsch und Simon Laks. Eine Aufnahme der Schumann Quartette erschien Ende 2019 beim Label Azica und wurde für einen Grammy nominiert. Die erste CD der Beethoven Gesamteinspielung wurde im Herbst 2020 bei Cedille veröffentlicht. Das Dover Quartet war Graduate String-Quartet-in-Residence an der Rice University’s Shepherd School of Music in Houston und erhielt 2015 den Cleveland Award, sowie 2017 den Avery Fisher Career Grant. Seit 2020 ist das das Quartett wieder „quartet-in-residence” am Curtis Institute of Music.