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Beschreibung

Im immer gleichen Rhythmus wechselt ein Mann zwischen Arbeits- und Familienleben. Bei einer Pause im Park fängt es an: Er wird beinahe von einem Globus erschlagen. Seltsam. Doch noch seltsamer wirkt sein Retter auf ihn. Als ihn Regenwolken bis ins Badezimmer verfolgen, erkennt der Mann, dass es sich bei diesem Fremden um niemand Geringeren als Gott handelt. Der Mann fängt an, Gott zu fragen, warum es das Böse gibt und weshalb die Schöpfung nicht besser gelungen ist. Doch Axel Hackes Gott ist nicht allwissend und schon gar nicht unfehlbar. Was er erschaffen hat, kann er nicht mehr zurücknehmen. Gott ist eher ein Künstler, der die Einsamkeit des Universums satt hat und nachschauen möchte, was aus seiner Schöpfung geworden ist. Er nimmt den Mann mit auf eine Entdeckungsreise zu den so oft übersehenen Schönheiten der Welt. Doch Gott muss erkennen, dass auf dieser Welt mehr im Argen liegt, als er dachte. Der philosophische und humorvolle Text erzählt über das Leben und Scheitern.

Für diese Produktion wird eine neue Perspektive geöffnet: Der Blick von der Hinterbühne in die Weiten des Zuschauerraums. Um das zu ermöglichen, wurden die Aufführungen auf die ganze Spielzeit verteilt. Gott, gespielt von Jürgen Kaczmarek, kommt 12 Mal ins Schlosstheater.

 

Premiere am 09.10.2022

Besetzung

Mann
Meinolf Steiner
Gott
Jürgen Kaczmarek
Regie
Tamó Gvenetadze
Bühne und Kostüm
Anna Wörl
Dramaturgie
Matthias Schubert