Beschreibung

  • Dmitrij Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 c-moll op. 8
  • Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio E-Dur KV 542
  • Robert Schumann: Fantasiestücke op. 88 für Klavier, Violine und Violoncello
  • Antonin Dvořák: Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65

 

 

Mit dem Klaviertrio Weithaas, Hecker und Helmchen verbinden sich drei herausragende Solisten und Kammermusiker zu einem großartigen Ensemble.

 

Antje Weithaas zählt zu den führenden Geigerinnen ihrer Generation. Mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität durchdringt sie jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Ihr Repertoire schließt neben der großen klassischen Konzertliteratur auch neue Werken wie Jörg Widmanns Violinkonzert oder die selten gespielten Konzerte von Hartmann und Schoeck.

Als Solistin hat Antje Weithaas mit Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens gearbeitet. Als künstlerische Leiterin („play and conduct“) der Camerata Bern war sie fast zehn Jahre für das musikalische Profil des Ensembles verantwortlich, mit dem sie weiterhin regelmäßig zusammenarbeitet.

Ihre CD-Einspielungen bilden ihr Wirken als Solistin wie als Kammermusikerin ab. 2013 erschien die Einspielung der Violinkonzerte von Beethoven und Berg mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane (CAvi-music), 2016 die Gesamteinspielung von Max Bruchs Werken für Violine und Orchester (cpo) und 2019 die Einspielung des Violinkonzerts von Robert Schumann und des Doppelkonzerts von Johannes Brahms sowie eine Aufnahme des Violinkonzerts und der Konzert-Rhapsodie von Khachaturian. Bei Harmonia Mundi erschienenen hochgelobte Aufnahmen des Arcanto Quartetts, dem sie mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras angehörte.

 

Weithaas ist auch eine Violinpädagogin von Weltrang. Seit 2004 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Gemeinsam mit Oliver Wille ist sie künstlerische Leiterin des Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover, dessen erste Preisträgerin sie 1991 war. 

 

„Herzzerreißend traurig und traumwandlerisch schön“ beschrieb DIE ZEIT das Spiel von Marie-Elisabeth Hecker. Sie strahlt eine berührende Selbstverständlichkeit aus, und die Natürlichkeit ihres Musizierens, ihrer Körpersprache und Bühnenpräsenz bereitet den Boden für die ihr eigene Intensität des Ausdrucks. Nach zahlreichen Preisen gelang ihr 2005 der internationale Durchbruch durch den sensationellen Erfolg beim Rostropowitsch-Wettbewerb 2005 in Paris: Dort gewann sie – erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbes – sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise.

 

Seitdem gehört sie zu den gefragtesten Solistinnen der jungen Generation. Sie gastierte unter anderem bei dem BBC Symphony Orchestra, dem Belgian National Orchestra, dem Chamber Orchestra of Philadelphia, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, der Filarmonica della Scala, dem Gewandhausorchester, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Israel Philharmonic Orchestra, Mariinsky Orchestra, Netherlands Radio Chamber Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Spanish National Orchestra, der Staatskapelle Berlin und bei den Wiener Symphonikern. Insbesondere mit ihrem Ehemann Martin Helmchen ist die junge Musikerin daneben weltweit in Rezitalen zu erleben.

 

Große Beachtung fanden ihre Einspielung von Brahms‘ Cellosonaten mit Martin Helmchen (Alpha Classics) und die Aufnahme von Schuberts Arpeggione-Sonate und dem Klaviertrio Nr. 2 (mit Martin Helmchen und Antje Weithaas) sowie eine CD mit Elgars Cellokonzert und dem Klavierquintett.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Marie-Elisabeth Hecker seit August 2017 Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. In Zusammenarbeit mit Music Road Rwanda unterstützt sie zudem eine Musikschule in Ruanda, mit der sie regelmäßig vor Ort musikalische Projekte realisiert. Sie wird von der Kronberg Academy unterstützt.

 

Martin Helmchen ist einer der renommiertesten Pianisten der jüngeren Generation und konzertiert seit Jahrzehnten auf den wichtigsten Podien der Welt. Die Originalität und Intensität seiner Interpretationen, die er mit beeindruckender Klangsensibilität und technischer Raffinesse präsentiert, zeichnen ihn als Musiker insbesondere aus. 

 

1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa und wechselte später zu Arie Vardi; weitere Mentoren waren William Grant Naboré sowie Alfred Brendel. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Karriere, als er 2001 den „Concours Clara Haskil“ gewann.

Als Solist hat Martin Helmchen mit zahlreichen großen Orchestern konzertiert, darunter mit den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de Paris, den Wiener Symphonikern, dem Philharmonia Orchestra London, dem Boston Symphony Orchestra, Chicago Symphony, New York Philharmonic sowie dem Cleveland Orchestra.

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik. Zu seinen engen Kammermusikpartnern gehören seine Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker, Julian Prégardien, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Carolin Widmann und Frank Peter Zimmermann.

 

Martin Helmchen ist Exklusivkünstler von Alpha Classics. Im Beethovenjahr 2020 erschienen alle Klavierkonzerte, eingespielt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andrew Manze. Frühere Veröffentlichungen enthielten Beethovens Diabelli-Variationen, Messiaens „Vingt regards sur l’enfant-Jésus“. Des Weiteren hat er für PentaTone Classics zahlreiche CDs aufgenommen, u. a. Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Mendelssohn sowie Kammermusik von Schubert, Schumann und Brahms.

 

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.