Beschreibung

  • Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie für Streicher Nr. 1 D-Dur  
  • Joseph Haydn: Konzert C-Dur für Trompete (orig. für Violoncello) und Streichorchester (bearb. M. Nakariakov)
  • Dmitrij Schostakowitsch: Konzert Nr. 1 für Klavier, Trompete und Streichorchester c-moll op.35
  • Benjamin Britten: Simple Symphony op.4 

 

“Sergei Nakariakov spielt die Trompete so, wie der Rest von uns atmet - wenn wir Glück haben.“ (San Francisco Chronicle)

 

Sergei Nakariakov, der israelisch-russische Trompeter, hat sich als einer der gefragtesten Trompeter auf der internationalen Bühne etabliert. Begabt mit einer seltenen Kombination aus atemberaubender Virtuosität, einem höflichen und samtigen Klang und einer tiefen Sensibilität wurde er als „Paganini der Trompete“ und „Caruso der Trompete“ bezeichnet. Nakariakov hat das Flügelhorn im Alleingang auf der Konzertplattform bekannt gemacht. Sein Repertoire deckt nicht nur das gesamte Spektrum der Trompeten-Originalliteratur ab, sondern erweitert sich kontinuierlich auf weitere Gebiete, darunter viele faszinierende Transkriptionen und Aufträge von Peter Ruzicka, Uri Brener, Enjott Schneider und Jörg Widmann, während er nach immer neuen musikalischen Mitteln sucht Ausdruck.

 

Nakariakov trat mit vielen der weltweit angesehensten Dirigenten auf, darunter Valery Gergiev, Vladimir Spivakov, Saulius Sondeckis, Christoph Eschenbach, Juri Temirkanov, Jiří Bělohlávek, Jaap van Zweden, Yuri Bashmet, Sir Neville Marriner, Mikhail Pletnev, Dmitri Sitkovetsky, Kent Nagano, Vladimir Ashkenazy, und Hugh Wolff. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig mit vielen der weltweit führenden Musiker wie Vadim Repin, Martha Argerich, Mischa Maisky, Emmanuel Pahud, Julian Rachlin und Dmitri Sitkovetsky bei Kammermusikprojekten zusammen. Mit der Pianistin Maria Meerovitch und seiner Schwester Vera Okhotnikova verbindet er eine lange musikfreundliche Zusammenarbeit.

Sergei Nakariakovs Diskographie mit Teldec Classics International (Warner) hat enthusiastische öffentliche Anerkennung gefunden und umfasst das berühmteste Original-Repertoire für Trompete sowie zahlreiche Arrangements für Trompete und Flügelhorn.

 Sergei Nakariakov spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois, Paris.






Die Pianistin Maria Meerovitch erhielt ihre erste Ausbildung in ihrer Geburtsstadt St. Petersburg, u.a. bei Anatol Ugorsky. Sie setzte ihr Studium fort am Königlichen Konservatorium in Antwerpen. 

Nachfolgend gewann sie erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben (G.B. Viotti, Italien; Ch. Hennen, Niederlande) und trat weltweit als Solistin und Kammermusikerin auf, darunter im Concertgebouw Amsterdam, beim Bad-Kissingen Musik Festival, beim Schleswig-Holstein Festival, im Cité de la Musique und Theatre de Champs Élysées (Paris), Musikhalle und Elbphilharmonie (Hamburg), beim Newport Music Festival (Newport) oder Martha Argerich’s Meeting Point (Beppu). Soloauftritte absolvierte sie u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Taiwan National Orchestra, dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und dem English Chamber Orchestra.

 

Daneben arbeitete sie bei vielen Kammermusikprojekten mit berühmten Partnern zusammen (u.a. Martha Argerich, Philippe Hirschhorn, Vadim Repin, Boris Berezowsky, Daishin Kashimoto). Mit Sergei Nakariakov verbindet sie eine langjährige kammermusikalische Partnerschaft, gemeinsam traten sie u.a. in der Produktion „Ich war nie ein Wunderkind“ (ARTE) auf. 

 

Das dogma chamber orchestra wurde 2004 von Mikhail Gurewitsch gegründet, seinerzeit Konzertmeister des baden-württembergischen Kammerorchesters „I Sedici“. Unter seiner Leitung kommen junge, aber bereits international erfahrene Musiker zusammen, um zeitgerechte Interpretationen klassischer Musik mit moderner Konzertgestaltung zu verbinden. Das Orchester versteht sich nicht nur als eine homogene Gruppe von Musikern, die gleiche künstlerische Ansichten teilt, sondern als ein Ensemble von Solisten, die sich aufeinander zu bewegen (müssen). 

 

Jedes Mitglied ist aufgefordert, seine eigene Persönlichkeit einzubringen. Das Spannungsverhältnis von solistischem Impuls und Ensemble-Geist wird bewusst ausgeschöpft und wirkt sich künstlerisch fruchtbar auf die Arbeit des Orchesters aus.

Bei der Programmgestaltung legt das dogma chamber orchestra großen Wert auf Variabilität. Das Repertoire reicht von Werken des Barock über die Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen und sogar dogmas eigenen Kompositionen.

dogma sucht den direkten Kontakt mit dem Auditorium - die Auftritte werden von Mikhail Gurewitsch selbst moderiert. Mit seiner persönlichen Ansprache wird die Distanz zwischen Bühne und Publikum überbrückt, die Konzertbesucher werden ermuntert, nicht nur zu „beobachten“ und zu „konsumieren“, sondern das Konzert-Geschehen als Dialog zu begreifen – für den sich die Musiker auch anschließend gerne noch Zeit nehmen.

 

Die Aufnahmen des Orchesters sind vielfach mit Preisen bedacht worden. So wurde die CD “American Stringbook“ mit dem ECHO Klassik 2011 als beste Surround-Einspielung des Jahres geehrt. 2013 erschien „The Shostakovich Album“, das 2014 wiederum den ECHO Klassik als „Beste Sinfonische Einspielung 20./21. Jahrhundert“ erhielt. Der Live-CD aus dem Konzerthaus Dortmund mit Werken von Mozart und Schubert (2019 mit dem OPUS KLASSIK als „Beste sinfonische Einspielung Musik bis inkl. 18 Jh.“ ausgezeichnet) folgt eine Serie von fünf CD-Einspielungen der faszinierenden Jugendwerke Mendelssohns, die im November 2020 ihren Anfang genommen hat.