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Beschreibung

Dem römischen Weltreich steht der Untergang bevor, die Germanen stehen kurz vor Rom. Doch Kaiser Romulus pflegt lieber seinen Hühnerstall. Sein Staat ist zudem bankrott: Um die letzten Kosten zu decken, wird der goldene Lorbeerkranz ebenso gerupft wie die Hühner. Allein die Heirat von Romulus´ Tochter mit dem germanischen Hosenfabrikanten Rupf könnte das Reich noch retten, doch Romulus versagt der Ehe seinen Segen. Er hat sich und das Reich längst aufgegeben und stellt die Frage, ob die blutige römische Geschichte überhaupt das Recht gestattet, sich zu wehren. Sein germanischer Widersacher, der eine Leidenschaft Romulus´ teilt, hat bei Ankunft jedoch einen unerwarteten Plan.

Dürrenmatt beschreibt mit Ironie und Sprachwitz den Ausverkauf eines Weltreichs. Zwischen Realismus und Übertreibung zeigt er eine untätige Regierung, die sich aus moralischer Zögerlichkeit selbst abschafft. Ein scharfzüngiger Kommentar zur Gegenwart und dem Untergang heutiger Weltreiche.

 

Cellesche Zeitung: "Wer fantasievoll Feinsinniges liebt, mit Humor und Hintersinn, mit Ironie und intellektuellem Anspruch, für den dürfte diese Sommertheaterproduktion ein Genuss sein"

Hannoversche Allgemeine Zeitung: "...ein heiterer Gegenentwurf zu allen Gesängen von Alternativlosigkeit, Gestaltungswillen und Machbarkeit.

Einführung

Besetzung

Romulus Augustus
Klaus Beyer
Julia
Bérénice Brause
Rea
Ruth Kennecke
Zeno der Isaurier | Emilian
Marius Leonard
Mares
Dirk Böther
Tullius Rotundus
Jan Arne Looss
Spurius Titus Mamma | Apollyon | Theoderich
Nico Laudenklos
Achilles
Matthias Pieper
Cäsar Rupf | Odokar | Phosphoridos
Meinolf Steiner
Pyramus
Anne-Kristin Schiffmann
Dienstmädchen | Boten | Germanen
Ensemble
Römische Statuen
Koch
Bennet Bode
Regie
Axel Sichrovsky und Team
Bühne und Kostüm
Katrin Wittig
Choreografie
Luana Rossetti
Dramaturgie
Matthias Schubert
Regieassistenz /Inspizienz
Marlène Jeffré
Leon Nungesser
Inspizienz
Susanne Könemann
Svenja Mayer