TEXTE & TÖNE

Eine musikalisch-literarische Begegnung mit Bob Dylan

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Beschreibung

Seit Jahrzehnten gelingt es Bob Dylan, als Künstler allgegenwärtig, als Privatperson dagegen fast unsichtbar zu sein. Selbst als ihm 2017 der Literaturnobelpreis zuerkannt wurde, hielt der Songpoet sein Inkognito aufrecht. Beim offiziellen Festakt ließ er sich von Patti Smith vertreten, Monate später nahm er unter Ausschluss der Öffentlichkeit Urkunde und Medaille entgegen. Was manche als Allüre eines Weltstars betrachten, zielt in Wahrheit auf künstlerische Autonomie. Ob in musikalischen, religiösen, politischen oder privaten Angelegenheiten: immer besteht Dylan auf die Unverfügbarkeit des Ausdrucks. Zuschreibungen sind ihm suspekt. Stephan Bruhn und Matthias Schubert versuchen trotzdem eine Annäherung.

 

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