Termin wählen

Beschreibung

Ein Dichter mit Schreibblockade. Eine junge Frau, die in Männerkleider die Bühne erobert. Geschichten, die im Leben beginnen und in Literatur enden – schmerzliche Rückfälle inklusive. Nervöse Theaterdirektoren, die um ihre Einnahmen fürchten. Ein Hofmarschall der Königin, der auf Einhaltung der Etikette pocht. Dazwischen ein Heer hungriger Schauspieler auf der Suche nach dem nächsten Engagement. SHAKESPEARE IN LOVE gibt Einblicke in den Londoner Kulturbetrieb am Ende des 16. Jahrhunderts. Es ist eine Zeit des theatralen Überschwangs, gute Komödien sind eine heiße Ware und Frauenherzen noch mit Versen zu erwärmen. Ein Bühnenstück jagt das nächste, die wenigsten haben Bestand. – Mit ihrer gelungenen Mischung aus historischer Mutmaßung und schelmischer Phantasie trafen Marc Norman und Tom Stoppard 1998 einen Nerv. Sieben Oscars konnte der Film auf sich vereinen. Seit einigen Jahren setzt sich die Erfolgsgeschichte auf der Bühne fort: „Selten hat sich der Transfer eines Films so gelohnt wie hier“, schrieb der Daily Telegraph, „SHAKESPEARE IN LOVE ist ganz großes Kino, das erst im Theater seine wahre Heimat findet.“

 

Premiere am 4. Juni 2021 im Schlossinnenhof

Die Uraufführung war im Londoner West End in einer Produktion von Disney Theatrical Productions & Sonia Friedman Productions, Regie: Declan Donnellan; Bühne: Nick Ormerod.

 

„Ich möchte Poesie in meinem Leben. Und Abenteuer. Und Liebe. Vor allem Liebe.“

 

Pressestimme:

Wahre Liebe und ein frecher Hund

SHAKESPEARE IN LOVE: Erste Premiere der Celler Schlosstheaters nach dem Lockdown

„Die Zeichen standen günstig: Das Wetter hielt, die Zuschauer waren ausgehungert nach real erlebbarem Theatervergnügen, das Stück war eine bereits bewährt-bejubelte Filmadaption. Dazu ein Ensemble samt Regisseur Gerhard Weber, die endlich wieder auf die Bühne wollten – für die erste Premiere des Celler Schlosstheaters nach dem Lockdown. Die Erwartungen an „Shakespeare in Love“ waren also hoch – und wurden, auf jeden Fall, was alle Nebenrollen betrifft, auch wunderbar erfüllt.“

Doris Hennies / Premierenkritik aus der Celleschen Zeitung vom 07.06.2021

Video zum Stück

Besetzung

Will Shakespeare
Fabian Lichottka
Viola de Lesseps
Bérénice Brause
Mistress Quickly / Amme / Königin Elisabeth / Molly
Tanja Kübler
Sir Robert de Lesseps / Tilney / Ralph / Bootsmann
Johann Schibli
Wessex / Ned Alleyn / Adam
Ronny Miersch
Christopher Marlowe / Fennyman
Alexander von Säbel
Henslowe
Julian Boine
Burbage / Lambert / Wabash
Dino Nolting
Frees / Robin / Catling / Sam
Jannik Süselbeck
Webster / Peter
Sebastian M. Jeffré
Regie
Gerhard Weber
Bühne und Kostüm
Martin Käser
Dramaturgie
Matthias Schubert
Kampfchoreographie
Andreas Döring
Tanzchoreographie und Regieassistenz
Marléne Jeffré