Trondheimer Solisten- Alisa Weilestein (Leitung und Violoncello)

5. Abonnementskonzert - 23.03.2021

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Beschreibung

  • Joseph Haydn: Konzert für Violoncello in D-Dur, Hob.Vllb:2
  • Arnold Schönberg: Verklärte nacht, op. 4

 

Die norwegischen Trondheimer Solisten sind eines der aufregendsten jungen Ensembles, die auf der internationalen Bühne auftreten.

 

Februar 2001. Eine Gruppe klassischer Musiker aus Norwegen ist zurück im Staples Center in Los Angeles und teilt den roten Teppich mit den bekanntesten Musikern. Sie stammen nicht aus einem der großen Orchester in Oslo oder Bergen, sondern aus einer malerischen Stadt, die von Gebirge und einem Fjord umgeben ist. Es sind die Trondheimer Solisten, und sie nehmen ihre fünfte Grammy-Nominierung in drei Jahren an. Es ist die Neueste in einer langen Liste von Auszeichnungen. Der Geist, der Fleiß und die Innovation des Ensembles zahlen sich wieder aus - diese reine, geschmeidige, unberechenbare und eigenwillige Gruppe baut schnell einen Ruf für Qualität und Originalität auf.

 

Es begann im Jahr 1988. Das Ensemble für die Ausbildung junger Streicher wurde bald für seine Energie und Wärme bekannt. Auf seiner ersten Auslandsrteise hörte das Londoner Publikum nicht auf zu klatschen. Die Trondheimer Solisten wurden ein professionelles Ensemble, aber der Geist der Le<hre blieb: Musikstudenten blieben fest integriert.

Es folgten wichtige Kooperationen: Anne-Sophie Mutter schätzte die Energie und den Elan des Ensembles. Leif Ove Andsnes seine Geschmeidigkeit und Sensibilität. Folk- und Rockkünstler entdeckten seine Vielseitigkeit und Offenheit.

Trondheim scheint jedoch immer durch. Sie nennen es die STadt mit Herz. Und genau das hört man im unverwechselbaren Trondheim-Sound.

 

"Weilerstein ist eine junge Cellistin, deren von Emotioinen widerhallende Darbietungen sowohl historischer als auch zeitgenössischer Musik ihr internationale Anerkennung einbrachten, eine vollendete Interpretin, die technishce Präzision mit leidenschaftlicher Musikalität verbindet." So urteilte die MacArthur Foundation, als sie der amerikanischen Cellistin Alisa Weilerstein 2011 eine MacArthur Fellowship verlieh.

 

Als "Artisitc Partner" der Trondheim Solisten spielte Alisa Weilerstein im Jahr 2018 mit dem Ensemble drei Meisterwerke der ersten und zweiten Wiener Schule ein: Die beiden Cellokonzerte von Joseph Haydn und Schönbergs "Verklärte Nacht", die dem Album "Transfigured Night" seinen Titel gibt. Zu den Meilensteinen in Weilersteins Karriere gehören eine emotional aufgewühlte Wiedergabe des Elgar-Konzerts mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Daniel Barenboim in Oxford, England, und ein Auftritt im Weißen Haus für Barack und Michelle Obama. Als eifrige Vorkämpferin zeitgenössischer Musik hat sie bei mehreren Projekten von Osvaldo Golijov und Matthias Pintscher mitgewirkt und Werke von Lera Auerbach und Joseph Hallman uraufgeführt. Weilerstein, zu deren Auszeichnungen der Martin E. Segal Prize des New Yorker Lincoln Centers (2008) und der Leonard Bernstein Award (2006) gehören, ist Absolventin des Cleveland Institute of Music und der Columbia University in Newe York. Alisa Weilerstein leidet an Diabetes Typ 1 und ist "Celebrity Advocate" (prominente Fürsprcherin) der Juvenile Diabetes Research Foundation.

 

In den letzten Jahren spielte Weilerstein die Cellokonzerte von Edward Elgar und Elliott Carter mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin ein. Die CD wurde von BBC Music zur "REcording of the Year 2013) ernannt, und die Cellistin zierte das Titelblatt der Ausgabe von Mai 2014. Ihre Aufnahme des Dvořák-Cellokonzerts mit der Tschechischen Philharmonie stand an der Spitze der klassischen Charts in den USA. Ihre dritte CD, eine Auswahl von unbegleiteter Musik für Cello aus dem 20. Jahrhundert, betitelt "Solo", wurde zu einem "kompromisslosen und der Sache nützlichen Portrait des Cello-Repertoires unserer Zeit" ausgerufen (ResMusica, Frankreich). Das Hauptstück von "Solo" ist die Sonate von Zoltán Kodály, ein Aushängeschild, das Weilerstein in der Musik zu dem Spielfilm "If I Stay" mit Chloë Grace Moretz in der Hauptrolle (2014) wieder aufgriff, in dem die Cellistin einen Kurzauftritt hat. 2015 veröffentlichte Weilerstein Aufnahmen der Sonaten von Chopin und Rachmaninow, dies war ihr Debüt-Album mit Inon Barnatan. 2016 brachte sie ihre CD mit den beiden Schostakowitsch-Konzerten mit dem Bayerischen Rundfunkorchester unter Pablo Heras-Casado heraus.

 

 

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