Beschreibung

Judas ist ein Name, der zum Synonym von Verrat geworden ist. Derjenige, der diesen Namen trug und ihn durch sein Verhalten für alle Zeiten negativ belegte, war Judas Iskariot. Als einer der zwölf Jünger gehörte er nach biblischer Überlieferung zu den engsten Vertrauten Jesu, ermöglichte aber auch dessen Festnahme und Kreuzigung. Jahrhundertelang ist Judas geschmäht worden, in jedem Zeitalter wurde über ihn und seine Motive spekuliert. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit, dass Judas selber spricht: Er erzählt die alte Geschichte aus seiner Sicht und führt sein Publikum dahin, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst. „Judas wird von Menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen“, so die niederländische Theaterautorin Lot Vekemans. „Es ist auffällig, dass in Porträts, die über die Jahrhunderte entstanden sind, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“


In Zusammenarbeit mit der Stadtkirche St. Marien und dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Celle wird die Produktion in Kirchen in und um Celle zu erleben sein.

 

Premiere: 27.02.2020

Einlass in der Stadtkirche St. Marien: 19:30 Uhr

 

JUDAS von Lot Vekemans, Deutsch von Eva M. Pieper und Christine Bais, ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück in diversen Online-Shops bestellen.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Hanns-Lilje-Stiftung.

Besetzung

Judas
Hussam Nimr
Regie
Marléne Jeffré

 

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