7. Abonnementskonzert - 10.05.20

HANNA-ELISABETH MÜLLER - Sopran, JULIANE RUF - Klavier

 

Beschreibung

HANNA-ELISABETH MÜLLER - Sopran
JULIANE RUF - Klavier

 

- Lieder von Robert Schumann, William Walton, Samuel Barber und Francis Poulenc

 

Hanna-Elisabeth Müller studierte bei Rudolf Piernay, mit dem sie nach wie vor eng zusammenarbeitet. Die vielfach ausgezeichnete Sopranistin holte sich weiteren Feinschliff in Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Elly Ameling und Thomas Hampson. 2014 erlebte sie mit ihrem Auftritt als Zdenka in Richard Strauss‘ „Arabella“ an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen ihren internationalen Durchbruch, und sie wurde kurz darauf von der Zeitschrift Opernwelt als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Von 2012 bis 2016 gehörte sie dem Ensemble der Bayrischen Staatsoper an, der sie weiterhin als Gast verbunden bleibt. So begleitete sie in der letzten Saison das Bayrische Staatsorchester auf Tourneen nach Japan (Pamina, „Zauberflöte) und unter Kirill Petrenko in die Carnegie Hall New York (Sophie, „Rosenkavalier“).


Danach folgten besondere Debüts: 2017 sang Hanna-Elisabeth Müller als Marzelline in Jürgen Flimms „Fidelio“ erstmals an der Met in New York, erstmals als Donna Anna in Robert Carsens „Don Giovanni“ an der Mailänder Scala sowie an der Oper Zürich in Mozarts „Idomeneo“ als Ilia. 2019 war sie im Münchner Nationaltheater und bei einem Gastspiel im Pariser Théatre des Champs-Elysées als Zdenka zu erleben, außerdem als Marzelline und Donna Anna. An der Staatsoper Hamburg gab sie ihr Rollendebüt als Adina in Donizettis „L’Elisir d’Amore“, und am Royal Opera House in London sang sie die Susanna neben Christian Gerhaher in „Figaros Hochzeit“ unter der Leitung von John Eliot Gardiner.


Hanna-Elisabeth Müller ist auch regelmäßiger Gast auf den Konzertpodien, u.a. bei den Berliner Philharmonikern mit Bergs „Sieben Frühen Liedern“ und dem Deutschen Requiem von Brahms sowie mit der Accademia di Santa Cecilia von Rom Beethovens 9. Symphonie unter Kirill Petrenko, beim Orchestre de Paris und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Mit ihrer festen Klavierpartnerin Juliane Ruf gab die Sopranistin 2018 Liederabende am der Mailänder Scala, in der Londoner Wigmore Hall, in der Kölner Philharmonie, am Teatro de la Zarzuela Madrid, bei der Schubertiada Vilabertran und beim Festival Rheinvokal. 2017 erschien ihre erste Lied-CD „Traumgekrönt“ mit Lieder von Strauss, Berg und Schönberg.


Die Pianistin Juliane Ruf studierte zunächst Schulmusik und Klavier-Kammermusik an der Musikhochschule Mannheim u.a. bei Paul Dan und Ulrich Eisenlohr, bevor sie sich auf Liedgestaltung spezialisierte und ihre Studium bei Irwin Gage in Saarbrücken fortsetzte. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse bei Charles Spencer, Graham Johnson, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch und war Stipendatin der Sitftung Podium Junger Musiker und des Richard-Wagner-Verbandes.


Juliane Ruf gewann den Kulturpreis der Unnaer Wirtschaft in der Sparte Liedgestaltung, den 1. Norddeutschen Liedpreis des Kultusministeriums Schleswig-Holstein und den 1. Preis des Hochschulwettbewerbs in der Wertung Lied-Duo. Beim Joseph-Suder-Liedwettbewerb in Nürnberg, dem Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb für Lied Berlin und beim Concours International Lili et Nadia Boulanger in Paris wurde sie jeweils mit dem Preis für die beste Liedbegleitung ausgezeichnet. Im Lied-Duo mit dem Bariton Michael Nagy gewann die Pianistin den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Seither konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland, u.a. beim Klavierfestival Ruhr, im Konzertcentrum de Singel Antwerpen, in der Wigmore Hall London, im Gasteig München, beim Festival Heidelberger Frühling sowie für den NDR und den SWR.

 

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