Schlosstheater Celle im NDR Fernsehen

STARKES THEATER. STARKES CELLE.

In der Sendung "NDR Kultur - Das Journal" befasst sich das NDR Fernsehen mit der finanziellen Notlage niedersächsischer Theater und war zu Besuch am Schlosstheater Celle. Jonas Kühlberg hat mit Intendant Andreas Döring gesprochen und einen Einblick hinter die Kulissen des Schlosstheaters bekommen. Zudem kommen Dr. Jörg Nigge, Oberbürgermeister der Stadt Celle, Falko Mohrs, niedersächsischer Kulturminister, sowie Erich Sidler, Intendant Deutsches Theater Göttingen, in dem Beitrag zu Wort. Unbedingt anschauen!

Montag, 11. Mai, um 22:45 Uhr im NDR Fernsehen oder in der ARD Mediathek.

Tariftreue muss für alle gelten. KULTURABBAU verhindern. 

Das Schlosstheater Celle ist ein lebendiger Ort kultureller Teilhabe, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalts mit über 600 Veranstaltungen und mehr als 80.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich (bei über 80% Auslastung). Trotzdem steht unser Theater unter massivem Druck. Denn während tariflich vereinbarte Löhne steigen, folgt die Förderung durch das Land dem Grundsatz der Tariftreue nicht. Die Folge ist eine zunehmende strukturelle Unterfinanzierung. Bei einem Personalkostenanteil von rund 80 % gefährdet bereits eine Tarifsteigerung von einem Prozent eine Stelle. Eintrittspreiserhöhungen können lediglich inflationsbedingte Sachkosten auffangen. Gleichzeitig fehlen seit Jahren Zuschussverträge mit dem Land. Und unter dem allgemeinen Finanzdruck können auch Stadt und Landkreis ihre Zuschüsse nicht ausreichend erhöhen. Dem Schlosstheater droht ein Stellen-, der Region Kulturabbau. 

Unser Ziel: Wir wollen ein starkes, vielfältiges Theaterangebot sichern. Wir handeln konsequent und senken bereits Kosten, um einem Kulturabbau entgegenzuwirken durch Verschlankung von Strukturen, flexiblere Teams, effizientere Abläufe, Bündelung von Verwaltung und Kassenbereichen und dem Ausbau künstlerischer Eigenleistungen.  

Der Landtag will einen Doppelhaushalt beschließen, doch bisher haben die Theater keine verlässlichen Hinweise, dass Landes-Gelder für die anteiligen Tarifsteigerungen im Haushalt auch eingeplant sind.