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Sonja Elena Schroeder


Sonja Elena Schroeder, geboren 1978 in Heidelberg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern.  Von 2003 bis 2009 war sie festes  Ensemblemitglied am Jungen Theater Göttingen. Seit 2010 arbeitet sie freiberuflich. Als Ausstatterin, Regisseurin und Schauspielerin arbeitet sie sowohl in der freien Theaterszene, als auch an festen Häusern.

 

Bei boat people projekt ist sie seit 2011 in unterschiedlichen Funktionen (Ausstattung, Schauspiel, Regie, Video) tätig. Außerdem ist sie ein fester Bestandteil des jungen boat people projekts. 2016 wurde das Boat people projekt mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet.

 

Als Kostüm- und Bühnenbildnerin hat sie u.a. für Andreas Döring, boat people projekt, die Gruppe KIDNAP SOMEONE AND MAKE HIM HAPPY um Eva-Maria Baumeister, das  Jungen Theater Göttingen, die Internationalen Händelfestspiele und das Schlosstheater Celle in den letzten Jahren Ausstattungen gemacht.

 

Mit den Internationalen Händelfestspielen Göttingen verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit: z.B. bei der Jugendopern-Produktion „FARAMONDO-FAMILIENBANDE-eine Händel HipHopera“ mit ca. 60 beteiligten Jugendlichen führte sie Regie. Diese Produktion wurde in einer Shortversion zur Expo2015 nach Mailand eingeladen.

 

„Ein SCHAF FÜRS LEBEN“ und „FROSCHKÖNIG“ waren 2015 ihre letzten Regiearbeiten am Schlosstheater Celle. „FATIMA UND DER TRAUMDIEB“ folgte im Januar 2017.

 

Stets begleiteten kulturvermittelnde und theaterpädagogische Projekte ihren beruflichen Werdegang. Auch schon während ihres Engagements am Jungen Theater leitete sie Jugend- und Kinderprojekte, im Jungen boat people projekt, einer Gruppe jugendlicher Geflüchteter aus Somalia, Syrien, Eritrea und Afghanistan, findet diese Arbeit seit 2013 ihre Fortführung. Prozessorientiertes Arbeiten, bei dem die Jugendlichen und ihre Ideen Raum finden, ist ihre Prämisse.

 

Mit Thomas Kirchberg dreht sie medienpädagogische Filme mit und für Jugendliche. 2014 setzte sie den Kurzfilm „Fluchtlinie“ von Luise Rist und Martin Jurk um, der im Rahmen des boat people projekts „Fluchtpunkt-Göttingen“ konzipiert war.

 

2016 gründete sie mit Thomas Kirchberg das Label „Bildwerfer“ innerhalb dessen interdisziplinäre crossmediale Kulturprojekte entstehen sollen. Auftakt für diese Zusammenarbeit war der Film „MORGENLAND“ (2015, nieders. Schulkinowochen 2016). MORGENLAND wurde 2016 mit dem Deutschen Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnet.

 

Eine weitere visuelle Arbeit war die Multiprojektion, die das boat people songprojekt „FLUTLICHT“ rahmte. Diese Produktion wurde zum Festival Fluchtpunkt Frankfurt an die Frankfurter Kammerspiele eingeladen. Weitere Videoarbeiten folgten 2016: „Friedensstrasse“, ein Projekt von Luise Rist und Hans Kaul im Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und „Haifisch im Netz“ in der Regie von Aline Bosselmann am Schlosstheater Celle.


Beteiligt an:

Froschkönig

HAIFISCH IM NETZ

FATIMA UND DER TRAUMDIEB

Sonja Elena Schroeder