Über Uns

Johanna Marx


Jahrgang ´78, in Stuttgart, Paris und Köln aufgewachsen, studierte 1998-2002 Schauspiel an der Universität der Künste Berlin und diplomierte mit ihrer Regiearbeit „Lenz“ von Büchner.

 

Nach Gastengagements an der Schaubühne am Lehniner Platz und dem Theater Oberhausen wurde sie 2002 festes Mitglied des Schauspielensembles am Theater Dortmund. Als Protagonistin reichte ihr Rollenspektrum von „Gretchen“ bis „Medea“, wofür sie 2006 mit dem Förderpreis der Stadt Dortmund für junge Künstler ausgezeichnet wurde. 2003 und 2006 wurde sie nominiert als beste Nachwuchsschauspielerin in NRW.

 

Johanna Marx entschloss sich 2007 zur Arbeit als freischaffende Schauspielerin. Stationen waren u.a. Theater Bonn, Linnatheater Tallin, Beit Lessin Theater Tel Aviv. Bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel spielte sie an der Seite von Rosel Zech die „Stumme Kattrin“. 2012-16 folgte ein Festengagement am Theater Münster. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Michael Gruner, Thirza Bruncken, Philipp Preuss, Hermann Schmidt-Rahmer, Peter Löscher, Benedict Andrews, Nils Daniel Finckh und Stefan Otteni.

 

Außerdem ist Johanna Marx  Sprecherin u.a. für den WDR, rbb, SWR, Deutschlandradio, und war 2010/11 festes freies Sprecherensemblemitglied des WDR.

 

2010 hatte die von ihr produzierte und als Monolog gespielte Uraufführung „Böse Schafe“, nach dem gleichnamigen Roman von Katja Lange-Müller, Premiere am Theater der Keller in Köln. Für die Darstellung bekam sie 2011 eine Nennung für den „Faust“.

 

Für ihr Projekt im Sommer 2016 „Die Kugel und das Opium – Verbotene Biografien“ in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit der DDR, schrieb sie die Fassung und führte Regie. Der chinesische Dissident und Autor Liao Yiwu (Friedenspreisträger des Dt. Buchhandels) traf hier auf den ehemaligen DDR- Häftling Mario Röllig.

 

Mit der Spielzeit 2017/2018 ist Johanna Marx festes Ensemblemitglied am Schlosstheaters Celle.


Johanna Marx