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Dirk Diekmann


Der gebürtige Hannoveraner Dirk Diekmann war bereits in den achtziger Jahren als junger Charakterspieler am Schloßtheater Celle engagiert. Zu seinen wesentlichen Rollen gehörten seinerzeit Peer Gynt oder Edgar in König Lear. Es folgten Engagements an die Ensembles des Bremer Theaters, an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Deutsche Nationaltheater Weimar zu Generalintendant Günther Beelitz mit dem er an das Heidelberger Theater wechselte. Als Gast war Diekmann u.a. am Bundestheater Bonn, am Theater Klagenfurt oder am Staatstheater Schwerin zu sehen.

 

Zu den prägenden Rollen aus über 250 verkörperten Bühnenfiguren gehören für ihn die Charaktere Schnitzlers hier vor allem Prof Bernhardi, Galilei Galileo in Brechts gleichnamigen Drama, Hamlet, Salieri in Shaffers Amadeus, Sosias in Kleists Amphitryon oder Leonce in Leonce und Lena. Für die Rolle des Faust, den er 150 Mal spielte, wurde er zum Schauspieler des Jahres nominiert. 

 

Dirk Diekmann war zu dem am Vorarlberger Landestheater als Chefdramaturg und späterhin als stellvertretender Generalintendant am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert. Hier spielte er jüngst mit großem Erfolg den Registrator in Max Frischs Biografie. Ein Spiel. Diekmann ist zudem seit über 25 Jahren als Regisseur erfolgreich. Seine Inszenierung von Hübners Gretchen 89 ff wurde u.a. an das Stanislawski Theater nach Moskau und an das Akademietheater Irkutsk in Sibirien eingeladen.


Beteiligt an:

DIE LIEBE IN DEN ZEITEN DER CHOLERA

WIR SIND DIE NEUEN

Dirk Diekmann