HAESLER, FÜR EIN NEUES CELLE

Stückentwicklung

 

Beschreibung

Celle hat eine neue Schule und einen neuen Direktor. Sogar das ihm zustehende Direktorenhaus wurde neu gebaut, aber der Direktor schämt sich für dieses Haus. Was sollen die- se eckigen Formen, dieses flache Dach, die hoch und flach liegenden Fensterscharten? Warum liegt das Treppenhaus außerhalb des Gebäudes? Auch haben seine Kinder viel zu wenig Platz … Der unzufriedene Schuldirektor bestellt den Architekten ein, um ihm seine Änderungswünsche mitzuteilen. Doch Haesler schickt einen Mitarbeiter aus seinem zwanzigköpfigen Architekturbüro, weil heute der Berliner Bürgermeister seine neue Siedlungsanlage besichtigen will … Dieses Theaterstück verhandelt den streitlustigen Diskurs über den Sinn und die Bedeutung vom Bauen direkt im Direktorenhaus von O. Haesler.

Der vertiefende Blick in die sozialen Situationen jener Zeit führt zu Motiven dieses Architekten für Neues Bauen, der außerhalb Celles dafür Weltruhm erlangte.

 

Otto Haeslers Schaffen machte Celle in den 1920er Jahren zu einem Zentrum des Neuen Bauens. Haeslers Renommee lässt sich beispielhaft belegen mit Walter Gropius‘ Vorschlag ihm 1930 die Direktion des Bauhauses Dessau zu übertragen.

 

Premiere: 09.05.2019 | Galerie Dr. Jochim im Haesler Haus

 

 

 

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