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Beschreibung

Elisabeth Dietrich hatte sich ihr Leben anders vorgestellt. Lehrerin wollte sie werden. Autorin vielleicht. Sie war belesen und gebildet. Eine Frau mit Sprachgefühl. Doch fehlt ihr das nötige Durchsetzungsvermögen – ganz im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester und ihrem späteren Ehemann. Bis zu ihrem Tod steht Liesel im Schatten dieser beiden Menschen: Einem Weltstar und einem Wendehals. Die Geschichte der Dietrich-Schwestern beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin und führt um die halbe Welt – bis an den Südrand der Lüneburger Heide. In Bergen-Belsen übernimmt Georg Will, Liesels Mann, 1937 die Leitung des Truppenkinos. Da ist die „fesche Lola“ bereits in die USA emigriert und unterstützt den Kampf gegen Nazi-Deutschland. Elisabeth reibt sich auf zwischen ehelicher Loyalität und der Bewunderung für ihre haltungsstarke Schwester. Marlene malt sich in der Ferne aus, die Schwester sei unfreiwillig in einem Lager interniert. Beim Wiedersehen in Bergen- Belsen trifft sie auf eine gewöhnliche Mitläuferin. Wie Fremde stehen sich die beiden Frauen gegenüber. Wohin mit der noch immer empfundenen Zuneigung? Wie in eine gemeinsame Zukunft finden? – Heinrich Thies, der Autor der Doppelbiografie FESCHE LOLA, BRAVE LIESEL, hat den Jahrhundertstoff gemeinsam mit dem Schlosstheater für die Bühne aufbereitet. Ein Jazzsextett unter Leitung des Celler Musikers Moritz Aring überträgt die Songs von gestern in einen heutigen Sound.

 

Premiere: 07.09.2018 | Schlosstheater

Besetzung

Mit
Natascha Heimes
Johanna Marx
Stefanie Winner
Dirk Böther
Gintas Jocius
Jürgen Kaczmarek
Pascal Andrea Vogler
Bass
Marcus Lewyn
Trompete
Marvin Zimmermann
Posaune
Jan Frederik Schmidt
Schlagzeug
Erik Mrotzek
Klavier
Anthony Williams
Bandleader
Moritz Aring
Regie
Andreas Döring
Bühne und Kostüm
Vesna Hiltmann
Dramaturgie
Matthias Schubert
Regieassistenz
Sebastian Richter
Simon Klösener

 

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