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Beschreibung

Benjamin Britten: Variationen uber ein Thema von Frank Bridge op. 10
Cyrill Schurch: Diagonale (Auftragswerk der CAMERATA BERN)
Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur op. 111 in der Fassung fur Streichorchester

 

Gegründet 1962 mit der Idee, als flexible Formation ohne Dirigenten zu konzertieren, hat sich die CAMERATA BERN rasch zu einem weltweit anerkannten Kammerorchester entwickelt. Alle Ensemblemitglieder sind hervorragende Solisten. Ihr Spiel unter der künstlerischen Leitung von Antje Weithaas und mit Gästen wie Erich Höbarth, Patricia Kopatchinskaja und Enrico Onofri zeichnet sich aus durch subtile und absolut homogene Klangkultur, Frische und außergewöhnliche Stilsicherheit in allen Bereichen des Repertoires, vom Barock bis in die Gegenwart. Diese herausragenden Qualitäten führten zur Zusammenarbeit mit zahlreichen bedeutenden Künstlern wie Heinz Holliger, Christian Tetzlaff, András Schiff, Jörg Widmann, Sabine Meyer, Tabea Zimmermann, Christian Gerhaher, Marie Luise Neunecker, Vesselina Kasarova, Auréle Nicolet, Maurice André, Gidon Kremer, Nathan Milstein, Boris Pergamenshikov, Peter Schreier, Jan Vogler, Reinhold Friedrich, Leonidas Kavakos und Angelika Kirchschlager.

 

Auf zahlreichen Tourneen reiste CAMERATA BERN durch Europa, nach Nord- und Südamerika, Südasien, Fernost, Australien und Japan. In jüngster Zeit konzertierte das Ensemble im Palacio de Bellas Artes in Mexiko, beim Morelia Festival in Mexiko, im Teatro Colón in Buenos Aires, in der Sala Sao Paulo, in der Genfer Victoria Hall, in der Alten Oper Frankfurt und auf der Wartburg in Eisenach.

 

Schallplatten- und CD-Aufnahmen haben mehrere internationale Auszeichnungen gewonnen, so den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, den Record Critics Award, den Record Academy Prize sowie den Echo Klassik ´97. 2012 erschien die neueste Produktion mit Antje Weithaas und Werken von Beethoven.

 

Einen wichtigen Beitrag zur Musikvermittlung an Kinder leistet die CAMERATA BERN seit 2010 mit über 100 Konzerten in Schulen des Kantons Bern. Das Projekt „KONZERTiert euch, Kinder“ wird im Rahmen des Programms „Bildung und Kultur“ der Erziehungsdirektion des Kantons Bern durchgeführt und erreichte bisher ca. 8000 Kinder, hauptsächlich in den ländlichen Regionen. 2013 hat die CAMERATA BERN zu ihrem 50-jährigen Jubiläum vierzehn Streichinstrumente nach barockem Vorbild als Schenkung der dreizehn Berner Zünfte, der Burgergemeinde sowie der Hans und Verena Krebs-Stiftung erhalten. In einer neuen Konzertreihe vertieft das Orchester die Auseinandersetzung mit der historisch informierten Aufführungspraxis und gibt regelmäßig Konzerte mit historischen Instrumenten. Mit dem Ballettensemble des Stadttheaters Bern produzierte die CAMERATA BERN in der Saison 2010/11 das abendfüllende Programm „Flight of gravity“. Mit dem gleichen Ballett wurde im Frühjahr 2013 „Hexenhatz“ mit italienischer Barockmusik auf historischen Instrumenten aufgeführt.

 

Antje Weithaas gehört zu den großen Geigerinnen unserer Zeit.“ (FonoForum)

 

Eine bessere Botschafterin der Musik als Antje Weithaas kann man sich kaum denken. Immer stehen bei ihr die Musik und deren Vermittlung im Vordergrund. Und so gehört sie heute zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation. Ihr weitgefächertes Konzertrepertoire beinhaltet neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns sowie Klassikern der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew, Hartmann und Ligeti auch selten gespielte Violinkonzerte wie die von Korngold, Schoeck und Gubaidulina.

 

Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerb in Hannover. Große Musikalität, Disziplin und Freude am Musizieren setzt sie auch bei ihren Schülern voraus – einige Jahre war Antje Weithaas Professorin an der Berliner Universität der Künste, 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Sie spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.

 

Engagements führten sie zu renommierten Klangkörpern wie dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie zu zahlreichen internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und zu den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Sir Neville Marriner, Yuri Temirkanov, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar. In der Carnegie Hall, wo sie 2010 mit dem Arcanto Quartett ihr Debüt gab, war sie im Mai 2011 für ein Duo-Rezital mit Christian Tetzlaff eingeladen. Mit befreundeten Musiker-Kollegen wie den Geschwistern Tetzlaff, Clemens Hagen, Silke Avenhaus, Sharon Kam oder Lars Vogt spielt sie in wechselnden Formationen Kammermusik.

 

Als künstlerische Leiterin der CAMERATA BERN ist sie seit der Saison 2009/10 für dessen musikalisches Profil verantwortlich. Sie leitet vom Pult der Konzertmeisterin aus auch großformatige Werke wie beispielsweise die Sinfonien Beethovens. Mit der CAMERATA erschienen bisher Aufnahmen von Werken Brahms‘, Mendelssohns und Beethovens. 2013 legte Antje Weithaas mit ihrer Aufnahme der Violinkonzerte von Beethoven und Berg mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane eine Referenzaufnahme vor. Begeisterte Reaktionen gab es auch auf die neuesten CDs ihres Aufnahmeprojekts einer Gesamteinspielung der Solosonaten und –partiten von Johann Sebastian Bach und der Solosonaten von Eugène Ysaÿe sowie ihrer Einspielung von Max Bruchs Werken für Violine und Orchester mit der NDR Radiophilharmonie.

 

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