Beschreibung

Ludwig van Beethoven: Sonate fur Klavier und Violoncello D-Dur op. 102 Nr. 2
Igor Strawinsky: Suite italienne
Steven Mackey: Through Your Fingers
Johannes Brahms: Sonate fur Violoncello und Klavier F-Dur op. 99

 

„Eine junge Cellistin mit der Fähigkeit zu emotional nachdrücklichen Aufführungen, sowohl mit bekanntem Repertoire als auch mit zeitgenössischer Musik, hat sich in die internationale Aufmerksamkeit konzertiert.“

 

So überschwänglich schrieb die MacArthur Foundation, als Alisa Weilerstein 2011 deren Fellowship gewann.

 

Alisa Weilerstein studierte Cello am Cleveland Institute of Music bei Richard Weiss und schloss außerdem 2004 ihr Studium der russischen Geschichte an der New Yorker Columbia University ab. Im November 2008 wurde Alisa Weilerstein, bei der im Alter von neun Jahren Diabetes diagnostiziert wurde, Botschafterin der Juvenile Diabetes Research Foundation. Sie ist Preisträgerin u.a. des Lincoln Center Martin E. Segal-Preises und des Leonard Bernstein Award. 2010 erhielt die gebürtige Amerikanerin als erste Cellistin nach 30 Jahren einen Exklusivvertrag mit Decca Classics, nachdem sie im Mai ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Daniel Barenboim mit dem Cellokonzert von Elgar in Berlin und Oxford gegeben hatte.

 

Ihre ausdrucksvollen Interpretationen und die Virtuosität ihres Spiels machen Alisa Weilerstein zu einer der gefragtesten Cellistinnen ihrer Generation. Davon sind nicht nur bisherige Partner wie Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Paavo Järvi, Zubin Mehta, Matthias Pintscher und Semyon Bychkov überzeugt, sondern Publikum und Presse zugleich: „Durch ihre Gabe, sich in ein Stück hineinzuversetzen, scheint sie es immer zu vermögen, einem Stück neue Energie und Frische einzuhauchen“ (New York Times, Dezember 2014).

 

Ein wichtiger Teil ihrer musikalischen Arbeit ist die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik. Daher ist Alisa Weilerstein die enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie Osvaldo, Lera Auerbach und Joseph Hallman ein besonderes Anliegen. Die Uraufführung von Matthias Pintschers „Reflections on Narcissus“ fand in der Saison 2013/14 bei der Biennale der New York Philharmonic statt. Zudem arbeitet sie regelmäßig mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra und dessen „El Sistema“-Programm zusammen. In der Saison 2015/16 hat sie gleich zwei für sie geschriebene Cello-Konzerte uraufgeführt. Mit dem Chicago Symphony Orchestra gab sie die Weltpremiere von Pascal Dusapins neuem Konzert, bevor sie es mit dem Staatsorchester Stuttgart und dem Orchestre de l´Opéra National de Paris nach Europa brachte. Anschließend hat sie, mit dem Komponisten am Pult, Matthias Pintschers Weltpremiere seines Cello-Konzerts mit dem Danish National Symphony Orchestra und die deutsche Premiere mit dem WDR-Symphonieorchester gespielt. Außerdem gab sie Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem London Symphony Orchestra, dem NDR Hamburg, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem BR-Kammerorchester sowie dem hr-Sinfonieorchester. Ihre Aufnahme der Cellokonzerte von Carter und Elgar, eingespielt mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, wurde vom BBC Music Magazine zur „Recording of the Year 2013“ gekürt. 2014 veröffentlichte sie ein Album mit Solo-Werken des 20. Jahrhunderts, darunter die Cellosonate von Kodály. Es folgte eine Aufnahme der Cellosonaten von Chopin und Rachmaninow mit ihrem Klavierpartner Inon Barnatan.

 

Der israelische Pianist Inon Barnatan wird für seine poetische Sensibilität, musikalische Intelligenz und vollendete Kunstfertigkeit gefeiert. Er war erster Künstler der Artist-in-Association bei den New Yorker Philharmonikern, wo er als Solist bei Abonnementkonzerten sowie bei Kameraaufführungen auftritt und als Botschafter für das Orchester fungiert.

 

Als Preisträger des Avery Fisher Career Grant Award und des Lincoln Center Martin E. Segal Award hat Barnatan mit vielen bedeutenden Orchestern z. B. aus New York, Cleveland, Los Angeles, Philadelphia und San Francisco, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Royal Stockholm Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Academy of St. Martin in the Fields sowie mit renommierten Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Michael Tilson Thomas, Manfred Honeck, Edo de Waart und Vasily Petrenko konzertiert. Mit seinem Engagement für die zeitgenössische Musik hat der Pianist in den vergangenen Saisons neue Stücke von Matthias Pintscher, Sebastian Currier und Avner Dorman vorgestellt.

 

Außer Einspielungen mit Klavierwerken von Franz Schubert hat Inon Barnatan eine Aufnahme der Cellosonaten von Rachmaninow und Chopin mit seiner ständigen Kammermusikpartnerin Alisa Weilerstein veröffentlicht, die auf beiden Seiten des Atlantiks begeisterte Kritiken erhielt.

 

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