Beschreibung

Johann Sebastian Bach: 15 dreistimmige Sinfonien BWV 787-801
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-Dur KV 332
Franz Schubert: Sonate C-Dur („Gran Duo“) D 812 für Klavier zu vier Händen

 

„Koroliov behandelt jedes Ding nach seinem Wesen, er interessiert sich in einem emphatischen Sinn für das Sein statt für den Schein“. (Süddeutsche Zeitung)

 

Evgeni Koroliov, 1949 in Moskau geboren, ist eine herausragende Erscheinung der internationalen Klavierszene. Im Repertoire von Koroliov, das vom Barock über die Impressionisten bis hin zu Messiaen und Ligeti reicht, nehmen die Werke Bachs eine Sonderstellung ein. Der Komponist György Ligeti schwärmte: „Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen darf, wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören“. Seit 1978 lebt Evgeni Koroliov in Hamburg, wo er bis 2015 Professor an der Hochschule für Musik und Theater war. Er selbst war Student des legendären Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau. Zu seinen Lehrern zählten Heinrich Neuhaus, Maria Judina, Lew Oborin und Lew Naumow. Er war Preisträger der Bach-Wettbewerbe in Leipzig und Toronto und gewann 1977 den „Grand Prix“ des Clara-Haskil-Wettbewerbs.

 

Evgeni Koroliov ist in vielen der größten Konzerthäuser Europas aufgetreten: Concertgebouw Amsterdam, Teatro Olimpico Rom, Gulbenkian Stiftung Lissabon, Konzerthaus Wien, Palais des Beaux Arts Brüssel, Konzerthaus Berlin, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Laeiszhalle Hamburg und Münchner Herkulessaal. Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Carinthischen Sommer, dem Chopin Festival Warschau, der Settembre Musica in Turin, dem Rheingau Musikfestival, dem Musikfest Stuttgart, den Ludwigsburger Festspielen und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. In der Saison 2008/09 war er „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker.

 

Mit Helmuth Rilling und dem Bach-Collegium Stuttgart spielte Evgeni Koroliov 2011 Klavierkonzerte von Bach auf einer Deutschland-Tournee. Mozart-Klavierkonzerte standen 2012 auf dem Programm mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev. Mehrfach konzertierte er mit Gidon Kremers Kremerata Baltica. Im Herbst 2014 war er mit Bachs „Kunst der Fuge“ im Klavierzyklus der Berliner Philharmoniker zu erleben. Zu seinen Kammermusik-Partnern gehören Natalia Gutman, Mischa Maisky, das Keller Quartett und das Pražák Quartett. Regelmäßig spielt Koroliov im Duo mit Ljupka Hadzigeorgieva. Seine CDs wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Solisten-Preis bei den International Classical Music Awards 2015 für seine jüngste Schubert-Aufnahme.

 

Ljupka Hadzigeorgieva wurde in Bogdanci, Mazedonien, geboren. Ihr Klavierstudium absolvierte sie an den Hochschulen in Skopje und Zagreb sowie als Stipendiatin ihres Heimatlandes am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Bereits während des Studiums gewann sie mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben und begann eine umfangreiche Konzerttätigkeit mit namhaften Orchestern und als Kammermusikerin, vor allem im ehemaligen Jugoslawien und der Sowjetunion, in Tschechien, der Slowakei, Bulgarien, Italien und Deutschland.

 

Ljupka Hadzigeorgieva und Evgeni Koroliov spielen als Klavierduo seit der Zeit ihres Studiums in Moskau in den 70er Jahren. Das Duo war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Konzertreisen führten die Künstler u.a. nach Rom, Lyon, Luxemburg, Moskau und in das Beethovenhaus Bonn. Sie gastierten bei internationalen Festivals wie z.B. Settembre Musica in Turin, La Roque d’Anthéron, Musikfest Stuttgart, MDR Musiksommer, Rheingau Musik Festival, Sommerliche Musiktage Hitzacker, Ludwigsburger Festspiele und Soli Deo Gloria Braunschweig. In jüngster Zeit ist das Duo in München, Antwerpen und Ferrara aufgetreten.

 

CDs hat das Klavierduo mit Werken von Bach, Schubert und Strawinsky eingespielt.

 

 

 

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