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Beschreibung

Wann beginnt es endlich, das echte, das wirkliche, das richtige Leben? Sie ist ständig im Kontakt – per Skype, per Chat, per SMS und Telefon. Mit Minna, die beim Zumba ist, mit Gemma, die shoppen ist und mit Lina, in die sie unglücklich verliebt ist. Sie selber kann nicht rausgehen, es müssen noch Tabletten fertig gemacht werden, da die Abendlieferung für online-Kunden raus muss. Und so bleibt sie alleine zuhause und rechnet ab mit dem „Draußen“, in dem kein Platz für Sehnsucht und Ideale ist, wo selbst der eigene Körper marktkonform sein soll und die Sucht nach Perfektion keine Grenzen kennt. Es bleibt der Wunsch, die Welt in die Hand zu nehmen, trotz aller Widerstände.

 

Sibylle Berg trifft mit ihrem kraftvollen Monolog das Lebensgefühl von vielen Menschen. Mal zynisch, mal komisch, oft traurig, manchmal lakonisch, immer wieder wütend und mitunter apathisch führt sie die Absurditäten der modernen Welt vor, ohne dabei ins Lamentieren zu geraten. Das Stück wurde von der Fachzeitschrift „Theater Heute“ zum deutschsprachigen Stück des Jahres 2014 gewählt.

 

Premiere: 02.11.2017 | Malersaal

 

PRESSESTIMMEN:

 

Die Cellesche Zeitung schreibt: "Natascha Heimes (...) brilliert einmal mehr mit ihrem intensiven, facettenreichen Spiel - allein die Textfülle und die Wandlungsfähigkeit machen atemlos." Die vollständige Kritik von Doris Hennies finden Sie hier.

 

 

Besetzung

Mit
Natascha Heimes
Regie
Andreas Döring
Dramaturgie
Ralph Blase

 

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