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Beschreibung

Das Stück beginnt im Jahr 1899. Nach dem großen Crash in Ölheim bei Peine investiert kaum jemand in deutsches Öl. Obwohl in Wietze 1857 die erste erfolgreiche Ölbohrung der Welt stattgefunden hatte, schlummert der Heideort auf ein paar Ölfeldern. Doch dann kommt der erfolgreiche Ölmann K. nach Wietze, und auf der sogenannten Teufelsinsel gelingt eine Tiefenbohrung, die Unmengen von Öl zu Tage bringt.

Ein Ölfieber setzt ein. Ölfirmen strömen nach Wietze nah bei Celle. Eine Industrie entsteht. Man braucht Holz für die Bohrtürme, Stahl für die Rohre, Tanks für das Öl und Wohnungen für die Arbeiter. Straßen müssen gebaut werden, die Schifffahrt muss auf die Aller können, Strom für die Pumpen wird benötigt. Doch die Gier stellt die größte Herausforderung dar. Die gegenläufigen Interessen der Landbesitzer, der Firmen und Spekulanten, der Arbeiter und der Politik lassen die Ölfiebrigen zunehmend taumeln. Und so muss Ölmann K. am Vorabend des 1. Weltkrieges um seine Unabhängigkeit und sein Vermächtnis kämpfen, bevor in Wietze die Geschichte des Öl unter die Erde geht – bis 1963.

 

Das Schlosstheater Celle produziert in Kooperation mit dem Deutschen Erdölmuseum und der Gemeinde Wietze ein Theaterstück über die deutsche Erdölgeschichte, die in der Südheide und vor allem in Wietze stattfand. Die Handlung von ÖL-FIEBER spielt zwischen 1899 und 1918 und greift dabei die gesamte Geschichte der Ölförderung in Wietze auf. 

 

Premiere: 19.05.2018 | Deutsches Erdölmuseum Wietze

 

In Kooperation mit dem Deutschen Erdölmuseum Wietze. Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Wietze und des Lüneburger Landschaftsverbands.

 

 

Besetzung

Hans K., ein Ölmann sen.
Johann Schibli
Hans K., Ölmann jun.
Christoph Schulenberger
Witwe Lemberg
Tanja Kübler
Bertha Lemberg
Irene Benedict
Paul Lemberg
Marius Lamprecht
N, ein Ölmann
Felix Meyer
weitere Rollen
Ensemble unter Mitwirkung von Wietzener Bürgerinnen und Bürgern
Regie
Gerhard Weber
Dramaturgie
Andreas Döring

 

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