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Beschreibung

Längst erinnern nicht mehr nur Überwachungskameras und umfassendes Datensammeln an Orwells Roman von 1949. Auch alternative Fakten und hemmungsloser Populismus erinnern stark an Doppeldenk und Hass-Minuten. Winston will frei denken. Doch das System propagiert: Krieg bedeutet Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Nur wer darin keinen Widerspruch erkennt, den Großen Bruder liebt, der Partei treu ergeben ist und sich in den täglichen zwei Hass-Minuten ganz der Abscheu gegen das verordnete Feindbild hingibt, kann unbehelligt in Ozeanien leben. Winston Smith hasst die Partei und sucht nach einer Möglichkeit zum Widerstand. Als er Julia kennenlernt, mit der er trotz Verbot eine Beziehung beginnt, und er einen Hinweis auf eine geheime Widerstandsgruppe erhält, scheint ein Weg gefunden – vorbei an den beobachtenden Televisoren und der Gedankenpolizei. Doch Winston weiß: persönliche Freiheit ist nur auf Zeit möglich. Immer tiefer gerät er in ein System hinein, das die Wirklichkeit selbst aushebeln kann.

 

Eine ergreifende Geschichte, deren prophetischer Kraft man sich nicht entziehen kann.

 

Premiere: 16.11.2017 | HALLE 19

Dauer des Stücks: 1:50 h (ohne Pause)

 

 

Besetzung

Winston Smith
Alex Friedland
O'Brien; Goldstein; Kantinenchef
Johann Schibli
GB; Syme; Charrington; Diener
Marius Lamprecht
Julia; Mutter
Johanna von Gutzeit
Regie
Martin Kindervater
Bühne und Kostüm
Anne Manss
Dramaturgie
Mona vom Dahl
Regieassistenz
Joshua Taylor

 

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