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Beschreibung

Die Zeiten wandeln sich und wir uns mit ihnen? Der Titel gebende Baumbestand wird zum Symbol des aufgebrauchten Besitzes einer Familie und sein damit einhergehender wohl nicht mehr zu vermeidender Verkauf signalisiert eine Zeitenwende. Die alten Besitzverhältnisse werden nichts mehr zählen und die Welt dem fortschrittlich denkenden Menschen gehören. In diesem Spannungsfeld stehen sich (Noch-) Gutsbesitzerin Ranéwskaja und der Kaufmann Lopáchin gegenüber. Sie gibt sich ihren Erinnerungen hin, er blickt nach vorne, will die Zukunft gestalten, anstatt in einer Vergangenheit hängen zu bleiben, in der er als Sohn von Besitzlosen nichts galt. Lopáchin empfiehlt Ranéwskaja den Kirschgarten zu parzellieren und an Sommergäste zu vermieten. Nicht offen für diese Veränderung, lehnt sie diesen Vorschlag ab. Es kommt zur Versteigerung des Grundstückes. Lopáchin erhält den Zuschlag.

 

Wie schwerfällig sind Menschen, wenn es darum geht, neue Perspektiven zu denken? Welchen Preis hat der Fortschritt und was lohnt es, zu bewahren?

 

Premiere: 13.04.2018 | Schlosstheater

Besetzung

Regie
Juliane Kann

 

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