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Beschreibung

Es gibt eine zweite Chance. Pierre, ein junger Revolutionär, der an einem Aufstand gegen die Besatzer des Landes beteiligt ist, wird erschossen. Zur gleichen Zeit wird Eve, eine Frau aus bürgerlichen Verhältnissen, von ihrem Mann vergiftet, der für die Besatzer arbeitet. Im Totenreich werden beide zunächst über ihren Tod informiert und standesamtlich erfasst, dann bewegen sie sich wieder in der wirklichen Welt, nur können sie nicht mehr mit Lebenden interagieren. Sie gehen spazieren, beobachten die Lebenden, die es immer eilig haben − und begegnen einander zum ersten Mal. Sie verlieben sich, doch sie können einander nicht berühren. Da erfahren sie von einem Gesetz: Liebende, die sich zu Lebzeiten nicht begegnet, aber füreinander bestimmt sind, erhalten eine zweite Chance. Sie dürfen in das Leben zurückkehren und müssen dort innerhalb von vierundzwanzig Stunden zueinander finden, um „ein vollständiges menschliches Leben“ führen zu können. Doch können sie ihr früheres Leben hinter sich lassen und die sozialen Unterschiede überbrücken? Jean-Paul Sartres poetischste Geschichte fragt, wie frei Menschen wirklich entscheiden können.

 

Premiere: 24.11.2017 | Schlosstheater

Besetzung

Regie
Sebastian Sommer

 

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