Beschreibung

Der Molekularbiologe Dr. Kögel steckt in einer tiefen Krise. Das Arbeitsamt hat den arbeitslosen Gourmet und Hobbykoch zur Firma „Schnell & Lecker“ geschickt, einem Hersteller von Fast Food und Fertigprodukten! Dort soll er nun vor einem ausgewählten Testpublikum demonstrieren, wie mühsam es ist, sich in die Küche zu stellen und selbst zu kochen, wenn man doch auch einfach eines der nahrhaften und preissparenden Erzeugnisse seines neuen Arbeitgebers zubereiten kann. Anfangs schlägt sich Kögel tapfer, doch schon bald läuft seine Vorführung aus dem Ruder und wird zu einem Vortrag über die Problematik der modernen Nahrungsaufnahme – ein kulinarischer Abend für Auge und Magen mit dem ein oder anderen Lerneffekt, denn alle sitzen mitten im Kochstudio bei Dr. Kögel! 

 

„Ein Muss für alle Gourmets und für Gourmands, für Hobbyköche und für Profiköche, für Feinkosthändler und für Feinkostkäufer, für Metzger und für Vegetarier – und für alle mit Sinn für gutes Essen und bösen Humor. Eine gnadenlose Abrechnung mit allem, was mit Fast Food, Convenience-Produkten und Kochen ohne Zeit und Muße zu tun hat – gleichzeitig eine sensibel-sarkastische Beschreibung des Wahns um Kochen, Essen, Trinken, Denken, Handeln und Sein in modernen Zeiten.“ (Michael Herl)

 

Dauer des Stücks: 1:35 h (ohne Pause)

 

Premiere: 13.03.16 | Malersaal

 

In ihrer Premierenkritik zu WER KOCHT, SCHIESST NICHT im Malersaal vom Schlosstheater Celle schrieb die „Cellesche Zeitung“: „So funktioniert das Stück in Celle schließlich sehr gut. Man unterhält sich bestens und bekommt nebenbei noch so einige Infos zu dem, was weite Kreise heute Essen nennen, aber in Wirklichkeit nur eine chemische Nahrungsaufnahme ist.“  

 

Die Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ zu WER KOCHT, SCHIESST NICHT können Sie hier lesen:

 

Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ vom 15.03.2016

Besetzung

Doktor Kögel
Regie
Petra Jenni
Dramaturgie
Ralph Blase
Ausstattung
Petra Jenni
Produktdesign
Sarah Pertermann
Jingle
Malte Fischer

 

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