Beschreibung

In ihrer Premierenkritik zu DER FRIEDEN nach der Komödie von Aristophanes schreibt die „Cellesche Zeitung“: „Wer Spaß hat an prallem, lebendigem Theater, ist hier genau richtig“.

 

Die Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ vom 08.10.2016 zu DER FRIEDEN können Sie hier lesen.

 

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Jürgen Kaczmarek und Maurizio Micksch spielen die Komödie DER FRIEDEN.   

 

Eine wahre Herkules-Aufgabe für Komödianten: Schon zu Zeiten des Aristophanes (Uraufführung 421 vor Christus) waren die Verantwortlichen schwer zu erreichen, saßen sie doch im Olymp. Anstatt immer nur von der Erde in den Himmel hinauf zu schimpfen, will Trygaios mit Zeus direkt sprechen. Dafür muss ein Riesenkäfer für den Flug in den Himmel gemästet werden, man braucht einen zugeschütteten Brunnen in dem der Frieden vergraben ist und den weiten Himmel zur Darstellung des antiken Flugverkehrs, den Olymp, eine Idee, den Kriegsgott los zu werden und viel Musik, die dionysische Laune verbreitet.

 

Und wie spielt man im Malersaal (44 Sitzplätze) so eine Komödie, die eigentlich für das große Dionysos-Theater (17.000 Sitzplätze) am Fuße der Akropolis und zu allem Überfluss, inklusive des antike Chores, für gut und gerne 50 Darsteller gedacht war? Ganz einfach: Mit Humor, Fantasie, Spielfreude, Musik und einem freundlichen Publikum. Für Jürgen Kaczmarek und Maurizio Micksch auch zu zweit kein Problem.

 

Dauer des Stücks: 1:50 h (inkl. Pause)

 

Premiere: 06.10.2016 | Malersaal

 

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Zuschauerreaktionen:

 

<< Mehr als TOP die musikalischen Darbietungen ( Gesang und Instrumente ), das Einbeziehen des Publikums als Chor, und dass Jürgen sich an den Seilen so ins Zeug legt - Respekt vor dieser Fitness!

 

Ich hatte vorher im Internet ein wenig gestöbert. War schon gespannt, wie ihr ein Stück, was bisher viele Schauspieler und einen Chor beinhaltete, als zwei Personen Stück „anrichtet“. Voll gelungen - wie man heute so gerne sagt „ganz großes Kino“, nicht zuletzt, weil trotz des traurigen Themas, was bei jedem ankommt, lustige Heiterkeit bis hin zu fröhlichem, aber auch besinnlichem (Weihnachten im Schützengraben) Gesang zu einem Theatererlebnis und einem sehr schönen Abend führt. D a n k e allen Beteiligten. >>

Besetzung

mit
Maurizio Micksch
Jürgen Kaczmarek
Regie
Christian Bergmann
Bühne und Kostüm
Birgit Bott
Dramaturgie
Ralph Blase
Regieassistenz
Arne Mrotzek

 

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