Beschreibung

Effi ist erst 17, als der doppelt so alte Baron von Innstetten um ihre Hand anhält – trotzdem sagt sie Ja. Sie erfüllt die Erwartungen der Gesellschaft, entspricht den Wünschen ihrer Eltern, malt sich aus, für welche Zukunft sie sich damit entschieden hat und weiß doch kaum, wer sie selbst ist. Es folgen Heirat, Umzug, Kind, Leere und ihr Aufstand. Der Lebenshunger der jungen Frau verleitet sie zu einer Affäre mit Major Crampas, die erst ein weiterer Umzug nach Berlin beendet. Effi nutzt den Neuanfang, um ihr Leben mehr nach ihren Vorstellungen zu gestalten, doch dann entdeckt Innstetten Liebesbriefe von Crampas, verstößt Effi und fordert den ehemaligen Liebhaber zum Duell, obwohl die Affäre mittlerweile sechs Jahre zurückliegt und Innstetten seine Frau liebt. Effi bleibt allein und muss erneut entscheiden, wie sie sich angesichts gesellschaftlicher Zwänge verhält.

 

Fontane portraitiert Menschen im Spiegel ihrer Zeit so individuell und freimütig persönlich, dass ihre Eigenheiten über ihre Epoche hinaus strahlen. Die Fragen, die sie stellen, sind heute so bedeutend wie damals: Wie soll man leben? Wann passt man sich gesellschaftlichen Normen an, wann folgt man individuellen Bedürfnissen?

 

Dauer des Stücks: 1:40 h (ohne Pause)

 

Premiere: 19.01.2017 | HALLE 19

 

PRESSE:

 

In ihrer Premierenkritik zu EFFI BRIEST schreibt die „Cellesche Zeitung“: „Und dieser Aufführung gelingt es mühelos, die Brücken zwischen den Jahrhunderten zu überwinden und durch engagiertes szenisches Spiel eine Sprache lebendig werden zu lassen, die junge Menschen heute kaum kennen.“

 

Die Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ vom 21.01.2017 können Sie hier lesen.

Besetzung

mit
Johanna von Gutzeit
Julius von Schubert
Dirk Böther
Verena Saake
Regie
Adnan Taha
Bühne und Kostüm
Sophie Frauscher
Dramaturgie
Mona vom Dahl
Regieassistenz
Finn Glake
Regiehospitanz
Lena Böhme

 

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