Video zum Stück

Beschreibung

Die Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ vom 24.10.2016 zu ALLES WIRD GUT - TRAUM UND ALBTRAUM EINES UNVERBESSERLICHEN DEUTSCHEN können Sie hier lesen.

 

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Theaterstück von Mehmet Daimagüler wider den Selbst- und Fremdenhass in Zusammenarbeit mit Andreas Döring

 

Der Menschenrechtsanwalt und Nebenklagevertreter im NSU-Prozess, Mehmet Daimagüler, schreibt brandaktuell fürs Theater. Er beschreibt Zustände mit einer erstarkenden neu-alten Rechten und einem zunehmenden Hass in der Gesellschaft aus der Sicht eines Bedrohten. Er legt dabei schonungslos seine Ängste und seine Wut auf das Land offen, das er Heimat nennt und an dem er unendlich hängt. So wird ein Leben zu einem Fall, und Schauspieler werden zu Ermittlern. Denn die im Stück vorkommenden Personen und Ereignisse sind real. Sollte im Theater die Handlung fiktiv erscheinen, so geschieht dies zufällig und ist der Unglaubwürdigkeit der Ereignisse zuzuschreiben.

 

In ALLES WIRD GUT wird gegen M. Daimagüler ermittelt. Der türkischstämmige, populäre Anwalt steht unter Verdacht, einen in der rechten Szene bekannten Sänger ermordet zu haben. Der Jurist soll Anhänger der Selbstjustiz und Vollstrecker eines eigenen Urteils geworden sein. Aber ist ihm die Tat zuzutrauen, oder soll er nur öffentlich zerstört werden?

 

„Mein Albtraum ist noch nicht Wirklichkeit. Aber wir sind dabei, unsere Welt in einen Albtraum zu verwandeln. Aus diesem Albtraum wird es kein Erwachen geben. Alles wird gut - wenn wir uns nicht von Furcht, sondern von Liebe leiten lassen. Die Zeit des Zuschauens ist vorbei.“ Mehmet Daimagüler  

 

ALLES WIRD GUT - TRAUM UND ALBTRAUM EINES UNVERBESSERLICHEN DEUTSCHEN ist eine Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und rechtsradikaler Gewalt. Der Anwalt und Publizist Dr. Mehmet Daimagüler hat zusammen mit dem Schlosstheater Celle ein Stück entwickelt, anhand dessen sich drei Schauspieler*innen und Regisseur Andreas Döring, nach der Produktion KEIN SCHÖNES LAND IN DIESER ZEIT (?), weiterhin mit Daimagülers Biografie sowie dessen Erfahrungen als Menschenrechtsanwalt und Nebenklagevertreter im NSU-Prozess befasst haben. Entstanden  ist ein hochaktueller Stoff, rund um die Auseinandersetzung mit der weit verzweigten Thematik rund um den NSU, den dazugehörigen Ermittlungen, und der Haltung des Staates, mit seinen Mitteln der Gerichtsbarkeit, Polizei und Verfassungsschutz.

 

Dauer des Stücks: 1:30 h (ohne Pause)

 

Premiere: 21.10.2016 | HALLE 19

Besetzung

 

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