Termin wählen

Video zum Stück

Beschreibung

In der Geschichte von der Familie Singer geht es um Menschen auf Wanderschaft, auf der Suche nach einem besseren Leben.

 

Joseph Roth schickt den verarmten Mendel Singer und seine Familie auf eine Odyssee. Als bei seinem letztgeborenem Sohn Menuchim eine Epilepsie diagnostiziert wird, will Mendel seinen Sohn nicht behandeln lassen, da nach seiner Ansicht allein Gott darüber entscheidet.

 

Als dann die Gelegenheit kommt, seinem anderen Sohn Shemarjah nach New York zu folgen, lässt Mendel den kranken Menuchim in Russland zurück. Weitere Schicksalsschläge begleiten das Leben von Mendel, seiner Frau Deborah und deren Kindern, zu denen auch noch ihre Tochter Mirjam und ihr zweiter Sohn Jonas gehören. Das Ankommen in der neuen Welt erweist sich als eine vielschichtige Herausforderung, der die einzelnen Familienmitglieder sehr unterschiedlich begegnen. Mendel entwickelt sogar eine Sehnsucht, in die alte Heimat zurück zu kehren, weil er sich mit der neuen besonders schwer tut.

 

Sensibel und in großer Nähe zu seinen Figuren erzählt Joseph Roth vom Weg der Familie Singer, deren Schicksal und Erfahrungen stellvertretend für viele Menschen gesehen werden können, die sich auf der Flucht befinden, in der Sehnsucht irgendwo anzukommen – damals wie heute.

 

Die Theaterfassung von Joseph Roths Roman HIOB von Koen Tachelet hat sich über die letzten Jahre in den Theaterprogrammen der Theater etabliert und ist nun endlich auch in Celle zu sehen.

 

Die Regie liegt in den Händen von Charlotte Koppenhöfer, deren genaue und einfühlsame Umsetzung von DER BOXER in Celle noch in Erinnerung sein dürfte. Mit Julie Weideli ist ebenso die gleiche Bühnenbildnerin an dem Projekt beteiligt, die diesmal auch für die Kostüme zuständig ist.  

 

Dauer des Stücks: 1:40 h (ohne Pause) 

 

Premiere: 03.02.2017 | Schlosstheater 

 

PRESSE:

 

Die „Cellesche Zeitung“ schreibt in ihrer Premierenkritik zu HIOB: „Da verbindet sich das unbestreitbare literarische Niveau der Vorlage mit dem theatralischen Niveau der Bearbeitung aufs Schönste. Wenn das Ganze dann noch so suggestiv und klar umgesetzt wird wie in der Celler Inszenierung durch Charlotte Koppenhöfer, dann kann daraus ein so beeindruckender Abend entstehen, wie das hier zu erleben war.“

 

Die Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ vom 06.02.2017 können Sie hier lesen.

Besetzung

Mendel
Johann Schibli
Deborah
Katrin Steinke Quintana
Mirjam
Irene Benedict
Shemarjah
Maurizio Micksch
Jonas
Marius Lamprecht
Menuchim
Christoph Schulenberger
Doktor
Maurizio Micksch
Rabbi
Marius Lamprecht
Kapturak
Maurizio Micksch
Kosake 1
Christoph Schulenberger
Kosake 2
Maurizio Micksch
Kosake 3
Marius Lamprecht
Mac
Marius Lamprecht
Bauer Sameschkin
Christoph Schulenberger
Psychiater
Maurizio Micksch
Skowronnek
Maurizio Micksch
Menkes
Marius Lamprecht
Groschel
Christoph Schulenberger
Regie
Charlotte Koppenhöfer
Bühne und Kostüm
Julie Weideli
Musik
Dirk Böther
Dramaturgie
Ralph Blase
Regieassistenz
Petra Jenni
Inspizienz
Günther Goldammer

 

Diese Seite empfehlen