Beschreibung

GEÄCHTET von Ayad Akhtar ist das Stück der Stunde.

 

Ein amerikanischer Traum: Amir Kapoor arbeitet als Sohn pakistanischer Einwanderer als Anwalt in einer renommierten jüdischen Kanzlei in New York. Er genießt das Leben und wohnt in bester Lage in Manhattan. Er lebt glänzend den Spagat zwischen den Kulturen - seit er seinen Namen geändert hat. Denn Integration bedeutet für Amir die Abkehr von den eigenen Wurzeln, auch dem Islam. Seine Frau Emily dagegen ist aufstrebende Malerin und hat durch die Kunst die islamische Kultur für sich entdeckt. Als bei einem Abendessen mit ihrem jüdisch-amerikanischen Kurator Isaac und dessen afroamerikanischer Frau – Amirs Arbeitskollegin Jory – eine Diskussion über religiöse Traditionen eskaliert, verliert Amir die Fassung. Doch sein Befreiungsversuch bringt das eigene Selbstbild ins Wanken. Und so gerät Amir ins Kreuzfeuer einer emotional aufgewühlten Gesellschaft, was er ja immer vermeiden wollte.

 

Was als Komödie in einem betont weltoffenen Milieu über Vorurteile beginnt, schlägt um in ein Eifersuchts- und Identitätsdrama. In seinem Debutstück diskutiert Ayad Akhtar anhand aufgeklärter Karrieristen im vermeintlich politisch korrekten Fahrwasser hochaktuelle, brennende Themen einer westlichen Gesellschaft zwischen Identität und Integration, alltäglichem Rassismus und Terrorgefahr.

 

2013 wurde „Geächtet“ mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute zum „ausländischen Stück des Jahres 2016“ gewählt.

 

Nina Pichler inszeniert nach dem VOLKSFEIND in der letzten Spielzeit diese gesellschaftskritische Komödie. Amir wird gespielt von Felix Meyer.

 

Dauer des Stücks: 1:30 h (ohne Pause)

 

Stückeinführung: 19.30 Uhr im Raum 141

 

Premiere: 28.10.2016 | Schlosstheater 

 

Presse:

 

„Dank der guten Celler Schauspieler ein erlebenswerter Abend, der sicher manche Diskussionen auslösen wird."

 

„Cellesche Zeitung“ vom 31.10.2016

Besetzung

Amir
Felix Meyer
Emily
Verena Saake
Abe
Marius Lamprecht
Isaac
Thomas Wenzel
Jory
Katrin Steinke Quintana
Regie
Nina Pichler
Bühne und Kostüm
Martin Käser
Dramaturgie
Ralph Blase
Regieassistenz
Adnan Taha
Inspizienz
Susanne Könemann
Soufflage
Helene Kirsten

 

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