Video zum Stück

Beschreibung

Die „Cellesche Zeitung“ schreibt in ihrer Premierenkritik zu DON CARLOS von Friedrich Schiller im Schlosstheater: „Nach atemloser Spannung gab es am Schluss verdient kräftigen und lang anhaltenden Beifall“.  

 

Die Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ zu DON CARLOS können Sie hier lesen: Premierenkritik der „Cellesche Zeitung“ vom 05.09.2016

 

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Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ schreibt in ihrer Kritik zu DON CARLOS von Friedrich Schiller: „Zu erleben ist dann auch hervorragendes Schauspieltheater, in dem die Sprachkunst Schillers zur Wirkung gebracht wird. Das Celler Ensemble spricht den Schiller-Text mit faszinierender Selbstverständlichkeit.“ 

 

Die Kritik der „Hannoversche Allgemeine Zeitung" vom 07.09.2016 können Sie hier lesen.“

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Am 2. September 2016 eröffnen wir die Spielzeit 2016/2017 mit DON CARLOS von Friedrich Schiller. In diesem Klassiker kommt ein sprachgewaltiger Autor zu Wort, der die Freiheit und Menschen-Liebe zur Maxime allen Handelns erhebt, um die Egoismen und Erregungen unerfüllter Liebesbedürfnisse zu überwinden. Machtkämpfe, die mit erotischen Kämpfen einhergehen, sowie widerstreitende Lebensziele verhandelt er dabei spannend wie in einem Thriller. In dieser aufgeregten Welt ist einen Trennung zwischen politischem und privatem unmöglich.

 

Denn König Philipp II. von Spanien regiert diktatorisch über ein riesiges Reich. Sein eigener Sohn und Thronfolger, Don Carlos, meidet ihn, seit Elisabeth, die ihm zugesprochen war, zur Königin und Frau seines Vaters wurde. An den Grenzen verbreiten Philipps Generäle im Namen des Glaubens Gewalt und Schrecken. Kräfte der Erneuerung lässt Philipp säubern. Und so zwingt der Generalverdacht gegenüber Andersdenkenden selbst im Zentrum der Macht alle zur größten Vorsicht.

 

Nur dem Jugendfreund Marquis von Posa gesteht Carlos seinen Liebesschmerz und Vaterhass. Dieser plant aber tatsächlich einen Aufstand zur Befreiung der unterdrückten Gebiete und hofft auf die Beteiligung des Kronprinzen. Carlos lehnt aus privaten Gründen ab. Da entwirft von Posa den Plan, Carlos unerfüllte Liebe für seine politischen Absichten zu nutzen. Als König Philip ihn überraschend zu sich ruft, muss von Posa feststellen, dass Carlos längst unter dem Verdacht des Hofverrats steht. Von Posa lässt sich vom König für Spitzeldienste gegen den Thronfolger einspannen und versucht gleichzeitig eine Rebellion gegen Philipps Diktatur vorzubereiten. Damit weiß keiner mehr, wem zu trauen ist. Die steigende Erregung der Akteure gebärt Intrigen, einen Putschversuch und Mordpläne, so dass die Rettung der Menschheit in den unterdrückten Gebieten wieder in die Ferne rückt.  

 

Dauer des Stücks: 2:40 h (inkl. Pause)

 

Premiere: 02.09.2016 | Schlosstheater 

Besetzung

Philipp der Zweite, König von Spanien
Johann Schibli
Elisabeth von Valois, seine Gemahlin
Irene Benedict
Don Carlos, der Kronprinz
Maurizio Micksch
Prinzessin von Eboli, Dame der Königin
Johanna von Gutzeit
Marquis von Posa, ein Malteserritter
Christoph Schulenberger
Herzog von Alba, Grande von Spanien
Dirk Böther
Domingo, Beichtvater des Königs
Jürgen Kaczmarek
Regie
Andreas Döring
Bühne und Kostüm
Martin Käser
Musik
Jonas Meyer
Dramaturgie
Ralph Blase
Regieassistenz
Joshua Taylor
Mitarbeit Kostüm
Laura Burkhardt
Inspizienz
Susanne Könemann
Soufflage
Helene Kirsten

 

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