Beschreibung

Franz Schubert: „Die schöne Müllerin”

Liederzyklus op. 25

nach Gedichten von Wilhelm Müller  

 

Der Tenor Maximilian Schmitt studierte Gesang bei Roland Hermann und Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste. Bereits während seiner Zeit im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München debütierte er am Salzburger Landestheater als Tamino in der Zauberflöte, bevor er sich für vier Jahre im Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters verpflichtete. Neben seiner Leidenschaft für die Oper hat der Konzertgesang großes Gewicht. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn. Er musiziert mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Andrew Manze, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Fabio Luisi, Philippe Herreweghe, Trevor Pinnock und René Jacobs und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Kammerorchester Basel, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig.  

 

Ebenso wichtig sind Maximilian Schmitt die Liederabende, die er zusammen mit Gerold Huber gibt. Zu Gast war das Duo zuletzt im Amsterdamer Concertgebouw, wiederholt beim Heidelberger Frühling und in der Kölner Philharmonie. Sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall gab Maximilian Schmitt gemeinsam mit Justus Zeyen; dort war er Anfang 2016 erneut mit Gerold Huber zu hören.  

 

Der gebürtige Straubinger Gerold Huber studierte als Stipendiat an der Hochschule für Musik in München Klavier bei Friedemann Berger und besuchte die Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. 1998 erhielt er gemeinsam mit dem Bariton Christian Gerhaher, mit dem er bereits seit Schülertagen ein festes Lied-Duo bildet, den Prix International Pro Musicis in Paris/New York. Er ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Schleswig Holstein Musik Festival, in Vilabertran (Spanien), bei den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival und spielt in bedeutenden Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, der New Yorker Frick Collection, dem Salzburger Festspielhaus oder den Konzerthäusern in Essen, Dortmund oder Baden-Baden.  

 

Gerold Huber ist ein besonders gefragter Begleiter der jüngeren Generation und arbeitet mit einer Vielzahl international renommierter Sänger zusammen, darunter Mojca Erdmann, Christiane Karg, Christina Landshamer, Ruth Ziesak, Maximilian Schmitt, Rolando Villazón und Franz-Josef Selig. Zudem ist er der Pianist der 2002 gegründeten „Liedertafel“ bestehend aus Markus Schäfer, Christian Elsner, Michael Volle und Franz-Josef Selig. Als Kammermusikpartner konzertierte Gerold Huber u. a. mit dem Artemis-Quartett, zudem arbeitet er regelmäßig mit dem Henschel-Quartett und mit Reinhold Friedrich. Gemeinsam mit Christian Gerhaher hat er zahlreiche mit Preisen – u. a. Gramophone Award, BBC Music Award und Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik – ausgezeichnete CDs aufgenommen. Seit 2013 hat Gerold Huber eine Professur für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg inne.

 

7. Abonnementskonzert

Dienstag, 16.5.2017 | Schlosstheater | 20 Uhr

 

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